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Das Weinlog
21.07.05 @ 00:17
Lesender Wein
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In der Sommerfrische komm ich zum gründlichen Zeitungslesen; die Tiroler Tageszeitung findet sich auch auf entlegensten Almen.
Aus dem exquisiten Refugium des Karl Gamper, dem esoterischen Managerschulungszentrum Claudiaschlössl zu Kramsach, wird von einer Präsentation eines Japaners namens Masaru Emoto berichtet, der die Auswirkungen von Musik, Worten und Gedanken auf Wasser studiert.
Da ist zum Beispiel die durch Musik beobachtbare Veränderung im Wasser, die sich dann anhand von mikroskopischen Untersuchungen der Bilder gefrorener Wasserkristalle erkennen lässt.
Spektakulär aber finde ich das Ergebnis, wo Wasserflaschen mal mit positiver Aufschrift, mal mit negativer versehen werden: in ersterem Falle formen sich schöne Kristallbilder, im anderen jedoch ganz unregelmäßige Formen.
Wenn Wasser schon so intelligent ist, seine Etiketten zu lesen, was ist dann erst mit Wein, der doch, wie im aktuellen Weblog nachzulesen ist, eines jener Schöpfungsdinge Gottes ist, das Er persönlich mag? Welchen negativen Schwingungen ist ein Wein mit der falschen Namensgebung ausgesetzt? Gilt dies auch für die graphische Gestaltung? Sind jetzt alle Weinbeurteilungen in Frage zu stellen, weil der zunächst abgefüllte Wein gut war, aber einfach in die falsche Flasche kam? Wird ein Wein mit besserem Layout durch dessen Erkennen aus eigener Kraft besser? Wird es ein Ausleseverfahren für „gute” Graphiker geben?
Viel Freude bei ausgiebigen sommerlichen Verkostungen auf den Spuren des lesenden Weines!
8 Kommentare | Kommentar abgeben
alma, 26.07.05 @ 18:47
Tristanakkord
Und hiermit finden die beiden Weblogs zueinander ....
und der Tränenfluss im nächsten Festspielsommer ist gesichert!
ChristophWagner, 26.07.05 @ 01:22
Lageder
Löwengang 00 mit Tristanakkord — unbezahlbar.
ml, 25.07.05 @ 14:28
Wein mit Musik
In Erl war es der Festspielwein von Ehn, Grüner Veltliner 2004 umd 3.20 € das Achterl. (mit Richard Wagner und zB Duccio Dal Monte)
Minimalist, 25.07.05 @ 14:06
Saxophonie
Traut Lageder seinem eigenen Saxophonspiel nicht, oder hat er nicht genug Zeit für das Weinbespielen?
Aber, das scheint eine unerforschte Marktlücke zu sein:
"Löwengang 99" mit G. Verdi: EUR 45
"Löwengang 00" mit Paolo Conte: EUR 55
(oder umgekehrt).
profiler, 22.07.05 @ 08:30
good vibrations....
alois lageder, der geniale südtiroler winzer, berieselt seine gefüllten weinfässer mit klassischer musik, genau auf den "erkenntnissen" des im obigen eintrag erwähnten japaners.
felsenfest davon überzeugt, dass das ganze positive auswirkungen auf den wein hat.
zu beobachten und besichtigen im weingut löwengang in margreid in der nähe von bozen, wenn einmal jemand zufällig in der gegend sein sollte.
gruss
Minimalist, 21.07.05 @ 18:06
Lichtgestalt
Überlieferung: Millionär kauft einen Chateaux Lafite 1868 (oder sowas) um ein paar Hunderttasender. Voller Freude stellt er ihn in die grell erleuchtete Vitrine, damit ihn auch jeder sieht. Wein erschrickt und bricht.
jamiesolive, 21.07.05 @ 09:17
zum weinen
höre gerade auf ö1 ein fabelhaftes feature über die theatralische kultivierung der sensibilität durch weinen. so müsste es uns doch auch möglich sein, einen wein zum weinen zu bringen.
umgekehrt funktioniert´s ja öfters auch.
ml, 21.07.05 @ 00:38
selbstverständlich!
Welchen negativen Schwingungen ist ein Wein mit der falschen Namensgebung ausgesetzt? ALLEN!
Gilt dies auch für die graphische Gestaltung? NA SELBSTVERSTÄNDLICH!
Sind jetzt alle Weinbeurteilungen in Frage zu stellen, weil der zunächst abgefüllte Wein gut war, aber einfach in die falsche Flasche kam? JA, GENAU!
Wird ein Wein mit besserem Layout durch dessen Erkennen aus eigener Kraft besser? BEREITS TAUSENDE MALE BEWIESEN!
Wird es ein Ausleseverfahren für „gute” Graphiker geben?
JA, die sogenannte GRAFLESE
-
in den Abstufungen:
Graflese Smaragd
Graflese Rubin
Graflese Diamant
und für Landweine den kurz genannten LANDGRAF.
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