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Das Weinlog

04.03.06 @ 23:37

Preis und Wert

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Vieles ließe sich aufzählen, das wir der Europäischen Union zu verdanken haben, aber im Moment erlaube ich mir, hier säumig zu bleiben, denn soeben entnehme ich dem Online-Dienst des ORF, dass geplant wird, das Problem übermäßigen Alkoholkonsums durch einen "kräftigen Preisaufschlag" einzudämmen.

Bei der dieswöchigen Weinauktion "at Cristie's" scheint man diese lobenswerte Initiative bereits vorweg genommen zu haben:

Einige der Zuschlagpreise (umgerechnet)

6 Magnums Romanée-Conti 1985: 143.172,00 €
1 Jeroboam Château Latour 1961: 113.550,00 €
1 Doppelmagnum Château Cheval-Blanc 1947: 113.550,00 €
1 Jeroboam Château Pétrus 1961: 103.676,00 €
1 Jeroboam Romanée-Conti La Tâche 1962: 74.055,00 €

Was soll man da noch sagen?

7 Kommentare | Kommentar abgeben

andreasbigler, 06.03.06 @ 16:06

Zuschläge und Träume!
6 Magnums Romanée-Conti 1985: 143.172,00 €!

Diese 6 könnten mir schon Freude bereiten und auch ein kräftiger Aufschlag würde das nicht ändern, ich hab da bloß ein Problem, mir fehlen rund 140.000 Euro um mir darüber weiter den Kopf zerbrechen zu dürfen/können .......

Minimalist, 06.03.06 @ 09:14

ein Chamäleon
Wein ist ein wandlungsfähiges Gut.
Halbfabrikat (zur Essigbereitung,...). Nahrungsmittel. Genussmittel. Medizin. Kulturgut. Luxusprodukt. Spekulationsobjekt. Und oft bedarf es nur einiger weniger "Kunstgriffe" um einen speziellen Wein vom Nahrungsmittel zum Luxusprodukt zu mutieren (z.B. pinaut?).
Viel früher konnten sich einzelne (Wein)Bauern nur selbst ernähren. Dann einen (kleinen) Clan. Manche heute hunderte Menschen.
Keiner braucht ihn wirklich. Viele wollen ihn haben. Hochpreis kreiert Wohlstand!
Aber Preis als prohibitive Massnahme ist das Dümmste. Die wirklich harten Drogen sind sehr teuer und kreieren keinen Wohlstand sondern nur Asozialität und Verzweiflung.
Das zu begreifen, wird die Politik allerdings noch ein paar hundert Jahre brauchen?!

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