Home | Blogs | Christoph Wagner's Weblog | 12.03.04

Christoph Wagner's Weblog

12.03.04 @ 01:49

Der hundertste Eintrag...

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... in meinem Weblog beschäftigt sich einmal mehr mit meinem Lieblingsthema, der Souveränität des Genusses.
Auf science.orf.at/science/news/107679 (diesmal mit Deep Link) las ich, dass ein Wirkstoff namens Rimonabant das Verlangen auf Leckerbissen und Zigaretten unterdrücken soll. Die entsprechende Pille soll 2006 auf den Markt kommen.

Mein Verlangen nach Zigaretten hält sich zugegebenermaßen in Grenzen (bzw. ist nicht vorhanden). Mein Verlangen nach schönen Havannas ist schon größer. Aber wenn man mich dereinst von meinem Verlangen nach Leckerbissen (sprich: von meiner Freude an der Gourmandise) befreien sollte, dann würde ich mich wie Jack Nicholson am Schluss von „Einer flog über das Kuckucksnest" fühlen.

Bis es soweit ist, esse ich jedenfalls lieber weiter Wachteln als Rimonabant.

6 Kommentare | Kommentar abgeben

alma, 12.03.04 @ 10:38

Was aber ist ein Leckerbissen?
Ich habe mich pflichtgemäß deepgelinkt zur Pille gegen Fettleibigkeit - dass das Mittel aus Forschungen über die Wirkung von Marihuana im Hirn ("Hirn mit Gras" - das passte zum vorigen Eintrag) hervorgegangen ist, halte ich ja für eine Pikanterie am Rande - und frage mich in diesem Zusammenhang, was denn da eigentlich als "Leckerbissen" verstanden wird? CWs zitierte Wachtel kann es ja wohl nicht sein, die die amerikanische Fettleibigkeit zu einem pillenbehandelswürdigen Umstand macht. Und am End würde uns mit Rimonabant auch noch die Lust auf Leckerbissen ganz anderer Natur ausgetrieben! Wie ich dem Netz entnehme, werden auch Studien zur Alkoholentwöhnung mittels Rimonabant durchgeführt - wie einfach scheint es doch, mit einer genialen Pille alle menschlichen Unzulänglichkeiten und systemimmanenten Fehlentwicklungen zu reparieren. Wenn ich dann auch noch von Aktionärsumwerbungen der Pharmafirma lese (Rimonabant wird als großer Blockbuster angepriesen), öffnen sich zusätzlich Zusammenhänge ...
Aber bleiben wir beim Genuss: Selbst freudlosem Dasein seit jeher abhold, baue ich weiter auf Willenskraft (Tschik ade) und leiste mir gelegentliche Ausflüge in die Völlerei. (Apropos - es gälte einmal, die Sieben Todsünden neu zu definieren!)

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