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Orientalisch Schlemmen in Wien

13.09. @ 11:33

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Längst schon hat sich die orientalische Küche auch in Europa etabliert. Die Vielfalt an Gewürzen, die bunte Zusammenstellung an Getreidesorten, Fleisch, Gemüse und fremdländischen Zubereitungsformen, bringen willkommene Abwechslung.

Al-Badawi
In der Josefstadt befindet sich eine der empfehlenswertesten orientalischen Küchen Wiens. Der Schwerpunkt liegt hier in der libanesischen Küche. Couscous, gefüllte Teigtaschen und leckeres Gemüse sowie gemischte Vorspeisenteller gehören zu den Klassikern.
Neben dem gemütlichen Ambiente und den hellen Räumen ist das gesamte Flair auf den orientalischen Raum ausgerichtet. Auffallend ist der süße Duft der Shishas, der durch das Lokal zieht. Viele der Jugendlichen Gäste nutzen die angebotenen Shishas, um den angefangenen Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Wer es selber einmal rauchen möchte und es bisher nicht getan hat, sollte sich vorher in einem Shop für Shishas informieren, um bei den Tabaksorten die Qualität und die für einen selbst besten Geschmacksrichtungen einschätzen zu können.
Preislich ist das Restaurant nicht ganz günstig, aber in Hinblick auf die gebotene Qualität angemessen. Wer neugierig ist, sollte dort ruhig einmal das libanesische Almaza Bier probieren. Auch die vorhandenen Weine sind mehrheitsfähig und passen zu vielen der Gerichte.

Das Pars
Ein ebenfalls empfehlenswertes persisches Restaurant ist das Pars in der Josefstadt. Außer sonntags hat es jeden Tag von 11 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Die Portionen sind ausreichend groß. So reichen vielen Besuchern schon die gemischten Vorspeisen mit etwas türkischem Brot. Wer eine Hauptspeise nehmen möchte, sollte besser keine Vorspeisen dazu nehmen, da dies mengenmäßig sonst schwer bis gar nicht zu schaffen ist.
Die Auswahl ist ebenso reichlich. Neben den verschiedenen Vorspeisen, die aus diversen Gemüsesorten und Aufstrichen bestehen, kann bei den Hauptspeisen unter anderem zwischen verschiedenen Fleischspießen, den Kebabs, Eintöpfen und anderen Fleischgerichten gewählt werden. Zu vielen der Gerichte wird Safranreis serviert. Und natürlich gehört auch ein kleiner schwarzer Tee als Abschluss mit dazu. Die verwendeten Gewürze und die für Europäer ungewohnten geschmacklichen Kombinationen aus süß und deftig sind ein kulinarischer Traum. – Hier speisen übrigens auch viele Perser, was ebenso für die Authentizität und Qualität der Speisen spricht.
Da auch dieses Restaurant nicht ganz günstig ist, lohnt sich das Ausprobieren zunächst zur Mittagszeit. Denn zu dieser Zeit werden Menüs angeboten. In der Kombination sind die Speisen dann günstiger und erleichtern die Entscheidung. Denn wenn die meisten Speisen einem noch unbekannt sind, fällt es schwierig sich zwischen den ganzen einzelnen Gerichten zu entscheiden.

Jasmin al Sham
Das Jasmin al Sham befindet sich in der Heiligenstädter Str. 9., in Döbling. Schon von außen wirkt es sehr ansprechend und einladend. Und auch im Inneren ist es sehr gemütlich eingerichtet. Im Gegensatz zu vielen anderen Lokalitäten öffnet es bereits um 8 Uhr die Pforten. Somit ist es hier möglich arabisch zu frühstücken.
Am besten sind jedoch die Gerichte zur Mittags- und Abendzeit. Dann gibt es viele leckere Vorspeisenplatten sowie Lamm- und Huhn-Gerichte. Die Qualität des Essens ist für gewöhnlich sehr gut und die Menge mehr als reichlich. Als Nachspeisen gibt es überwiegend süße Speisen. Eine der bekanntesten ist Baklava, welches auch in vielen türkischen Restaurants zu finden ist. Arabische Süßigkeiten sind jedoch besonders empfehlenswert.
Ebenso wie im Al-Badawi kann im Jasmin al Sham auch Shisha geraucht werden. Dazu ist ein separater großer Shisha-Raum vorhanden. Der süßliche Duft verstärkt die gemütliche Atmosphäre. Wobei es an manchen Tagen auch recht lebhaft zugehen kann, da das Restaurant häufig von ganzen Familien und größeren Gruppen besucht wird.

Al Zaytouna Restaurant
Das Al Zaytouna gibt ebenfalls einen guten Einblick in die libanesische Küche. Der Einsatz von Koriander und anderen orientalischen Gewürzen machen Falafel, Couscous und Gemüse zu einem ganz besonderem kulinarischen Erlebnis. Von außen kross und innen nicht zu trocken können auch Fleischesser ihre Vorliebe für vegetarische Gerichte entdecken. Al Zaytouna ist besonders für seine Vielfalt bei vegetarischen Gerichten bekannt.
Dennoch gibt es auch einiges an Fleischgerichten: Gebratenes Hühnchenfleisch, saftige Lammspieße und auch Fischgerichte können beliebig mit andern Speisen in einem individuell zusammengestellten Menü kombiniert werden.
Sehr beliebt sind die süßen Desserts. Baklava, gefüllt mit Pistazien, Pinienkernen oder Walnüssen oder Maamoul, gefüllt mit Datteln, sind sehr empfehlenswert. Wer es weniger süß mag, kann auch auf orientalische Käseröllchen zurückgreifen. Diese sind mit hausgemachter orientalischer Topfencreme gefüllt.

L’Orient

Hier ist der Name Programm. Im L’Orient erhält der Besucher ausgewählte Gerichte aus der marokkanischen Küche . Die Speisen werden frisch zubereitet, was im Geschmack deutlich herüberkommt. Frisch, köstlich und perfekt gewürzt erinnern diese an den Besuch eines Restaurants in Marrakesch. Vor allem Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten. So gehört Couscous mit Gemüse aus der Tagine zu einer der Spezialitäten des Hauses.
Auch das Ambiente ist an den marokkanischen Stil angelehnt. Das Personal ist sehr zuvorkommend und sorgt für eine wohlige und fast schon eine Urlaubsatmosphäre. Wer richtig orientalisch Speisen möchte, dem kann das L’Orient nur wärmstens ans Herz gelegt werden. Die Kombination aus Gemüse, Trockenobst, Samen, Fleisch und Gewürzen wärmen von Innen und lassen den Wunsch entstehen noch mehr zu probieren.
Das Restaurant befindet sich in Leopoldstadt, in der Rotensterngasse 22. Geöffnet ist allerdings nur von Dienstag bis Samstag und es wird empfohlen vorher zu reservieren.


Bildquelle:
Pixabay.com, ©SimonaRi CC0-Lizenz
Pixabay.com, ©debdebdeb CC0-Lizenz

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