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SPEISING Open

27.01.10 @ 10:15

Brennen für nix?

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Laut Kurier (www.kurier.at) verlangt Johanna Maier bei der Stornierung einer Reservierung innerhalb von 14 Tagen Geld. Das Ikarus in Salzburg ist da etwas großzügiger und möchte erst bei einem vortägigen Storno Euro 100. Euroeinhundert für nix? Oder sind bereits Kosten entstanden?

Ich kann mir schon vorstellen, dass die absoluten Spitzenlokale sehr scharf kalkulieren und noch penibler und frischer einkaufen müssen, als all die anderen Wirte, bei denen dieses Verhalten natürlich undenkbar wäre - aber bereits 14 Tage zuvor? Das ist schon stark. Wie alt sind die Produkte, die ich dann serviert bekomme? Die erste Hütte im Land, das Steirereck in Wien, hat mir soeben am Telefon bestätigt, dass sie keine Stornogebühren verrechnen - es muss sich also eher um ein einfaches Wirtshaus handeln.

Muss ich vielleicht demnächst auch ankündigen, wieviel ich essen und trinken werde, wie hoch das Trinkgeld ausfallen wird? Schließlich muss ja kalkuliert werden, oder?
Bestimmt bietet demnächst eine findige Versicherung eine Stornoabsicherung für die Kunden der Spitzengastronomie an. Überbuchungen finden ja angeblich auch bereits statt.

37 Kommentare | Kommentar abgeben

Hirn_mit_Ei, 02.02.10 @ 13:04

kolestarin, ja eh, stopflebern, ja eh
aber nichts desto trotz schmecken die dinger einfach ... also ich habe mir ernsthaft überlegt wie der awh zugesperrt hat noch einmal hinzugehen und einfach 5 küglechen und eine rettung zu bestellen.

vielleicht eh besser, dass ich es nicht gemacht habe.

dschungeltier, 02.02.10 @ 10:36

stopfleber
ess ich nicht. ich hätte immer das bild der gequälten viecher vor augen.
stopfen ist barbarei!

TomCool, 02.02.10 @ 00:00

ajo, die Dirndln
sind natürlich nur das Tüpfelchen auf dem i. ;-)

TomCool, 01.02.10 @ 23:59

sagen wir mal
es ist definitiv kein Problem die Kügelchen zu machen, außer dass ich erst passende Formen auftreieben muss. R. K. hatte die eigens anfertigen lassen. ist die frage, ob sie genausogut schmecken, wenn sie nicht als halbkugeln daherkommen.;-)

Wobei ich dazusagen muss, dass ich sie nie von mir aus machen würde, sondern ausschließlich auf kundenwunsch. So ein Fan bin ich dann nicht von gstopften Lebern, und mein Cholestrinwert war allein schon vom kosten, ob's eh passt, weit höher als jemals vorher oder nachher.

Hirn_mit_Ei, 01.02.10 @ 20:47

@ TC
macht er dann die kügelchen wenn man die dirndln aufdatreibt? wo gibt es die denn dann zum erwerben? wo kocht er denn jetzt?

PICCOLO, 31.01.10 @ 21:33

Die Torheit...

..ist eine sehr befriedigende Tugend. Sie kommt öfter als man denkt gepaart mit dem Hang zu Verkehr in solchen Wirtshäusern. Noch dazu wenn der Wirt davon betroffen ist. Gleich und Gleich gesellt sich gern! Ab einem gewissen Niveau sind 100 Euro Stornogebühr nur ein milder Hühnerfurz.
Bald wirds Spaßvögel geben, die es dann ausprobieren, ob so ein nobler Küchendragoner dann ein Inkassobüro einschaltet um die Gelder zu kassieren. Der Kurier wirds uns berichten.

Persönlich halte ich es für ein Armutszeugnis der Gastronomie. Bald wirds veralgemeinert heissen: "Wennst in ein Haubenlokal essen gehst meld Dich ja nicht an, weil wenn es dann einen Schneesturm gibt oder Du kurzfristig die Ameisengrippe bekommst, brennst trotzdem wie ein Luster!"

Solche Wirte ruinieren den Ruf aller Kollegen die unter dem selben Label am Markt sind. Man sollte die Johanna dafür "hobeln".

andreasbigler, 31.01.10 @ 21:12

3-fach Reservierungen und Co ..
na ja, weil ich eben kein Wirt bin, sondern viel mit Wirten und denen, die bei den Wirten reservieren, zu tun habe, kann ich es euch 100%ig bestätgen, dass es seit einigen Jahren modern geworden ist, dass "Supermanager" ihre Sekretariatsmitarbeiter dazu anhalten, an einem Tag in mehren Lokalen zur selben Zeit zu reservieren, da sie ja noch nicht wissen, wo die Ruskis, oder sonstige Gschäftspartner hin gehen wollen und das ist schlicht und einfach scheiße, denn denen ist es scheißegal, ob den Gastronomen da unnötige Unkosten entstehen oder nicht und wenn ihr da von Anstand sprecht, hallo wir sind in Österreich und da gibt es nur das "Butterseiten- und Arschkriechergesetz" .... dass dabei einer immer drauf zahlt, kriegt man eventuell mit, aber so lange es einem nicht selber trifft, ist das ja wurscht??!

TomCool, 31.01.10 @ 15:36

Apropos Gänseleberkugel
Fürs Originalrezept braucht's hausgemachte Dirndlmarmelade. Also falls jemand mal irgendwo Dirndl herbekommt, ich brauch welche!!!

TomCool, 31.01.10 @ 15:35

absolut schade
Aber damals schon nicht leistbar, sondern nur Hobby, durch das Hotel und mit Hilfe der Banken finanziert, heute unvorstellbar. Korrekt kalkulierte Preise würde niemand bezahlen wollen respektive können.

Hirn_mit_Ei, 31.01.10 @ 11:38

das kügelchen war perfekt.
die klassische linie fehlt mir überhaupt ein bisschen. schade um den awh.

TomCool, 31.01.10 @ 11:35

und ...
noch viel mehr.

Wobei mir die Methode, die Leber im Glas einzulgen, wie wir's beim Herkner gmacht haben, eigentlch immer besser gefallen und geschmeckt hat.

TomCool, 31.01.10 @ 11:34

Klar weiß er das1

Hirn_mit_Ei, 31.01.10 @ 11:12

danke
@ tomcool
im altwienerhof war er? er weiss also wie man die gänseleberkügelchen macht?

TomCool, 31.01.10 @ 00:41

Apropos Hirn mit Ei
Kann es sein, dass ma heut Geburtstag haben? Dann wünsch ich alles Gute. ;-)

TomCool, 30.01.10 @ 21:43

Gibt es schon ewig
War schon Anfang der 90er so, als ich in so Buden wie Altweinerhof und Vier Jahreszeiten oder Gottfried gekocht hab. Schon damals wusste keiner so richtig, wie man der Situation herr werden soll. An 80% der Tage ist es kein prblem, aber wenn's z. B. vor Weihnachten war, war das schon heftig. Wir hatten aber ein recht gutes System der Kommunikation untereinander. Die namen wurden regelmäßig ausgetauscht und irgendwann kannte man seine Pappenheimer.

Heutzutage macht das aber schon Hinz und Kunz und jeder andere Angeber und das macht es unmöglich, herauszufinden, wer das immer macht.

Hirn_mit_Ei, 30.01.10 @ 19:37

habe ich noch nie gehöhrt
dass jemand synchron in verschiedenen lokalen reserviert. gut, sollte das so sein, dann ist das problematisch, aber eine pönale auf alles ist lächerlich.

kubse hatte da am anfang recht. welchen preisnachlass bekomme ich wenn ein gericht aus ist, mein versprochener lieblingsplatz weg ist, der tisch erst 10 minuten später bereit ist oder das service auf grund von krankenständen langsamer ist? oder noch schlimmer der koch/die köchin krank ist und gar kein 'star' kocht.

man kann einfach nicht jedes risiko abgeben. weder auf seite der gäste noch auf seite der lokale. wirtInnen sind unternehmerInnen und als solch müssen sie auch ein risiko tragen

walterkunz, 30.01.10 @ 13:43

Wortwahl
Ich glaube nicht, dass paulstach oder irgendein Wirt dschungeltier „Verantwortung“ aufs Auge drücken wollten. Ohne in Wortklauberei zu verfallen, sehe ich das in dieser ganzen Diskussion einfach so: es ist ein unanständiges, mieses Verhalten, zur selben Stunde an drei verschiedenen Orten eine Dienstleistungen zu bestellen, und zwei davon dann kurzfristig abzusagen. Da sich solche Methoden offenbar verbreiten, führt das schließlich zu dieser ganzen Streiterei über Stornogebühren.

dschungeltier, 30.01.10 @ 10:44

tschulligung schon
was soll der blödsinn? unverantwortlich gegenüber einem restaurant?
so weit kommts noch, dass ich für einen wirten irgendeine verantwortung übernehme. reservierung genauso wie termine einzuhalten ist eine frage des anstands und nicht der verantwortung. und wie ich darauf reagiere eine frage des feingefühls und der intelligenz.
aber wenn mir ein wirt verantwortung aufdrücken will, kann ich das nur als impertinenz abtun und nicht hingehn.

walterkunz, 30.01.10 @ 08:22

Wiedergutmachung
Wenn ich einen Schaden verursache, durch Ungeschicklichkeit, Pech, leicht oder grob fahrlässig, muss ich jedenfalls damit rechnen, ich ihn wieder gut machen. Eine andere Sache, wie weit ist ein Gastronom bei einem kleineren Schaden großzügig, bei einem Stammgast oder bei einer größeren Runde könnte ich mir das schon vorstellen.

paulstach, 30.01.10 @ 01:05

No Show Beitrag
Also kann dem Herrn Andreas Bigler nur 100%ig Recht geben. Hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Es gibt leider zuviele Leute, die unverantwortlich gegenüber Restaurants sind.
Eine andere Frage: was wird in Ö gemacht, wenn ein Gast ein teures Glas
- egal ob Wein oder Wasser - wegen irgendeiner Dummheit (stosst zu stark an, lasst sein Kleinkind mit dem Gläsern spielen - es gibt da tausende Beispiele) kaputt macht. Kommt das Glas dann auf die Rechnung oder nicht?
mfg,
Paul Stach

walterkunz, 29.01.10 @ 23:30

Unanständig
Wenn jemand, ob mit oder ohne Krawatte, und völlig wurscht, ob Banker, Angestellter, Pensionist, Arzt oder sonst was, zur selben Stunde an drei verschiedenen Orten einen Tisch bestellt, dann ist er sehr unanständig, noch höflich gesagt. So einem Typ stünde eine geschmalzene Stornogebühr zu!

Schade nur, dass diejenigen Menschen, die aus verständlichen Gründen (Krankheit, plötzliche Dienstreise oder so) einmal absagen müssen, natürlich auch eine Stornogebühr zahlen müssen, der Wirt kann den Wahrheitsgehalt einer Absage ja nicht überprüfen.

andreasbigler, 29.01.10 @ 22:19

Kalkulation und "No Show Beitrag"
Manche Gebühren sind ja wirklich übertrieben, aber hat schon einer von euch drüber nachgedacht wie das ist, wenn man z.B. 60 Plätze vergeben kann, so dass alle gemütlich sitzen und sich wohl fühlen und man dann angeblich ausreserviert ist? Da muss man dann einigen Leuten "leider nicht" sagen und dann kommen dir 20 Leute einfach nicht, weil sie keinen Bock haben, oder weil sie müde sind, dann hast du einigen Menschen absagen müssen, weil du laut Reservierungen keinen Platz mehr hattest und letzten Endes bist du nur zu 2/3 ausgebucht, aber deine Mannschaft ist in voller Besetzung da .....

Als "Normalgastronom" traust du dich eh nicht eine Stornogebühr zu kassieren, das wissen die ganzen Wunderwuzzis von den Banken und sonstigen Krawattenbuden (und auch Herr und Frau Doktor) nur all zu gut, daher reservieren sie auf ganz lustig an einem Tag zur selben Stunde an drei verschiedenen Orten und suchen sich dann EINEN Wirt aus, die anderen lassen sie blöd sterben ... und jetzt rechne mir bitte ein Schlaumeier vor, weshalb ein Wirt KEINE Stornogebühr kassieren sollte???!!!!

LG
Andy Bigler (nein, der ist kein Wirt, bloß Gastroberater)

dschungeltier, 29.01.10 @ 19:21

was ich sicher nicht tu
ist irgendeinem wirten, noch bevor ich dort war, die nummer meiner kreditkarte zu geben. dann geh ich halt nicht zu kim. damit kann ich leben

Hirn_mit_Ei, 29.01.10 @ 12:32

tja
eine zeit lang war es im zuge des neorustialismus extrem hip in hintertupfing, hochfilzen, werfen, schützen... spitzenlokale aufzumachen. jetzt liegt es in der natur der sache, dass viele diese ausflüge mit anderen aktivitäten verbinden und wenn da was dazwischen kommt sagt man den ganzen trip ab. den tisch bekommt man in hintertupfing auch nicht so schnell wieder los. in wien ist das kein problem. da gibt es wartelisten die auch funktionieren. auch in graz, linz, salzburg sollte das noch funktionieren.

sorry, aber das was man sich am land durch günstige immobilien erspart und durch zusatzeinnahmen (unterkunft) dazuerwirtschaftet, zahlt man mit der unzuverlässigkeit der gäste.

das stornorisiko muss im preis einkalkuliert sein. niemand sagt aus jux und tollerei ab. wenn das hinkommen eine haupt- und staatsaktion ist, dann ist auch das ausfallsrisiko höher. ich denke nicht, dass die gäste die fehlkalkulationen der wirte berappen sollten.

OberkllnerPatzig, 29.01.10 @ 12:31

Wenn das Wirt-Gast-Verhältnis professionalisiert
wird, sollte aber auch der Wirt auf der Hut sein.
Was, wenn es ein angekündigtes Gericht nicht gibt?
Was, wenn ich den von mir ausgesucht und reservierten Tisch doch nicht haben kann?
Was, wenn der Wirt nicht im Stande ist, in einem vorgegebenen Zeitraum für die komplette Verköstigung zu sorgen?

... Womit kann mich ein Wirt entschädigen?

gourmetino, 28.01.10 @ 11:48

Die Stornogebühr ist doch nur bei uns etwas Neues. In Paris muss man teils mit Kreditkarte im Voraus zahlen, wobei dann eine Anrechnung auf die Zeche erfolgt.

Eine Frist von 1 bis 2 Tagen geben jedoch sogar die bestgebuchtesten Häuser von Paris. 14 Tage halte ich für inakzeptabel, weil Frau Maier in dieser Zeit den Tisch sicher anbringen kann. Empfehle daher, statt nach Filzmoos nach Werfen zu fahren.

dschungeltier, 27.01.10 @ 23:15

24 stunden frist
find ich akzeptabel

TomCool, 27.01.10 @ 20:48

koks
ich kenn genug Köche, die koksen, bzw. gekokst haben. Die Arbeitszeiten sind für viele auch anders kaum zu packen. Die Zustände auch nicht. Die meisten erliegen allerdings später einem burn-out. Womit wir wieder bei "brennen für nix" und damit dem Thema wären.

Lokale, die komplett ausgebucht sind, haben ein echtes Problem mit Tischen, die ausbleiben. Ich hab kein Problem mit so einer Pönale, und sollte ich einmal in die Verlegenheit kommen, ein ständig ausreserviertes Lokal zu führen, würde ich es genau so machen. 2 Wochen sind aber ein Witz. Wenn Du so gut ausgebucht bist, hast auch eine Warteliste, und eine für spezielle Stammgäste, die immer kommen, wenn sie nur einen Platz bekommen. Und die Portiere der großen Hotels gibt's ja auch noch.

Binnen 24 Stunden sollte man in so einem Lokal jeden Tisch anbringen. Alles,was darüber hinausgeht, ist ein Armutszeugnis.

walterkunz, 27.01.10 @ 19:12

Ausgleich

Dienstleister (Gastronom, Arzt, Friseur), die nach Terminvereinbarung vergeblich auf einen Kunden warten und dafür andere präsumtive Klienten wegschicken oder vertrösten mussten, verdienen sich meiner Meinung nach eine Entschädigung für den Verdienstausfall, speziell bei knappen Absagen von Laufkunden, auch wenn der absagende Kunde durch Krankheit oder sonstig widrige Umstände unschuldig an der Absage ist.

Natürlich, über die Höhe der Entschädigung und über die Bedingungen kann man diskutieren, da kommt viel aufs Augenmaß an. Und es wird auch schwarze Schafe unter den Gastronomen geben, die eine Entschädigung auch dann kassieren, wenn sie den Tisch noch anderwärtig vergeben können.

Überbuchungen, die in der Spitzengastronomie vorkommen sollen (man lese übers Kameel) sind aber sicherlich der falsche Weg, da halte ich Stornogebühren für kurzfristig absagende Gäste als die ehrlichere Methode.

dschungeltier, 27.01.10 @ 18:43

werter paulstach!
ich hab nix unterstellt, sondern gefragt, schon gar nicht hab ich ALLEN was unterstellt. derlei eigenartiges verhalten zeigen ja auch nur die nobelschuppen. außerdem solls ja angeblich schon vorgekommen sein, dass prominente köche gekokst haben, ich erinnere mich da so dunkel an einen witzigen mann. sie sagen ja selbst, dass sie es für europa nicht bestimmen können und mit verlaub, in bolivien ists mir wurscht.

paulstach, 27.01.10 @ 17:12

@ Dr. dschungeltier
"Oder müssens den eigenen Kokskonsum finanzieren?"
Ich finde es sehr verwegen und absolut nicht witzig, dass Sie allen Gastwirten oder Restauranteurs unterstellen, Kokain zu konsumieren. Es gibt sicherlich in der Branche viele Probleme mit Drogenkonsum - vorallem in den Küchen und bei Köchen in Nordamerika - für Europa kann ich das nicht bestimmen.
Ich sitze praktisch an der Quelle des reinsten Kokains der Welt - Bolivien -
habe ein Restaurant hier - und weder ich noch meine 23 Mitarbeiter verwenden Kokain oder sonstige Droge. Das kann das Gesundheitsamt der Stadtgemeinde La Paz bestätigen.
mfg,
Paul Stach

kaiserebersdorfer, 27.01.10 @ 14:13

http://derstandard.at/1263706045014/Entschaedigung-fuer-Mediziner-Versaeumte-Arzttermine-koennen-teuer-kommen

OberkllnerPatzig, 27.01.10 @ 14:11

Und wenn ich bei Kim nur das kleinste Menü bestelle, was passiert dann mit den anderen Gängen? Mist?

shylock, 27.01.10 @ 13:43

bei Kim kocht ist das ähnlich und doch anders
dort gibt man schon bei der Buchung (die man ja ohnehin schon Wochen bis Monate vorher durchführt) seine Kreditkartendaten an und es wird eine Belastung vorgenommen - die aber erst dann schlagend wird, wenn der Gast tatsächlich nicht erscheint.

Und ganz ehrlich: wer das Lokal kennt, der weiß, daß Kim jedes überflüssige Teil schlichtweg wegwerfen kann.... und das sind keine billigen Stücke!

Das dortige Konzept sichert mir eine ausserordentliche Qualität zu - es läßt aber auch eine plausible Kalkulation der Belastung zu. Und mir es eigentlich lieber, der Wirt kommt auf seine Rechnung und bleibt mir daher lange erhalten.

dschungeltier, 27.01.10 @ 13:09

da liegen wohl mentale Undichtigkeiten vor
100 € ?
also ich würds auf eine Klage ankommen lassen.
für Storno innerhalb von 24 Stunden, lass ich mir noch was einreden, aber 100 sicher nicht. Außerdem möchte ich dann vom Wirten schon den Nachweis dass er den Tisch nicht weitergegeben hat.
Oder müssens den eigenen Kokskonsum finanzieren? Anders kann ich mir derartige Ideen nicht erklären.

OberkllnerPatzig, 27.01.10 @ 11:29

Ja, klar verstehe ich den Ruf nach Stornogebühr.
Ich verstehe den Ärger eines jeden Wirten, wenn der Gast nicht kommt, nicht absagt oder zu kurzfristig absagt.
Ich verstehe auch den Ärger, wenn eine 6er-Reservierung zu dritt kommt, einer isst und die anderen lutschen am Lady Grey (light flavored) und der Wirt muss andere Gäste wegschicken.
Aber ist das nicht part-of-the-game? Oder muss hier eine Professionalisierung im Unternehmen-Kunden-Verhältnis her? Von Gastwirt-Gast ist ja eh nicht mehr die Rede.

Gwendolin, 27.01.10 @ 10:39

Ich mach das privat auch so ...
lol

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