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Emilia-Romagna im Herbst

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Emilia-Romagna im Herbst

Parma
Die Hauptstadt der Emilia ist nicht sonderlich groß, schon gar nicht verglichen mit dem Ruf der Rohschinken, die durch das Label "di Parma" gekrönt werden. Die ganze Stadt ist dem Prosciutto-Verzehr verfallen. Und weil der beste Prosciutto nicht gut genug ist, haben die Parmesini noch den Culatello dazuerfunden. Der Culatello ist genau jenes Stück im Schweinebein, das der Rest-Prosciutto ummantelt. Es ist ein rundes Stück zartester Muskulatur, das in seinem Schmelz und Aroma mit nichts zu vergleichen ist. Dieses „Herz“ des Prosciutto ist der kulinarische Höhepunkt der Stadt und wird, gut gereift, gegen Goldbarren eingetauscht. Übrigens, kleiner Einschub: Professionelle Stelzenesser warten beim Zer- und Verteilen der Haxen im Schweizerhaus, bis sich die bierdunstigen Gierrammel die ersten Stücke auf ihre Teller wuchten. Die Ignoranten legen dadurch erst das zarteste Stück, innen, direkt am Knochen frei, das sich dann der kennende Genießer still einverleibt. Sollen sie nur ihre trockenen Fasern kauen … Ende Einschub.
Parma ist hübsch, erinnert in seinen Farben an Saint Tropez, Gelb und Türkis beherrschen das Stadtbild. Die Häuser sind in der Regel nur 3 Stockwerke hoch, das Stadtbild hat dadurch etwas angenehm Dörfliches. Der Hauptplatz ist umzingelt von einem Gassengewirr, in der Strada Farini 5b wartet eine entzückende Weinbar, Tabarro, die auch Leckerhäppchen (ja ja, ich weiß, das Österreichische und so ginge verloren … leckomio) dazu reichen. So zum Beispiel ein Horse tartar, welches vehement Weinnachschub einfordert. Gut aviniert und andiniert geht es zum Wirten der Wahl – das Restaurant il Tribunale öffnet uns freundlich die Türen, der Kellner öffnet und freundlich die Weinkarte und die Weinpreise eröffnen uns freundlich einen sehr langen Abend. In Österreich würde ein jeder den Wirten fragen, ob er wo angerannt sei bei diesen Weinpreisen, 2/3 der Weine unter 12 Euro die Flasche.

Dem dem Präludium gefolgten Hauptakt folgt nun die Nachbesprechung in einem Tschocherl (Enoteca Salumeria Ostemagno) im Borgo Angelo Mazza 12b. Winzig klein, dicht mit weindunstigen Männern gefüllt, von Würsten und Schinken gerahmt und durch ausgelassene Fröhlichkeit ausgesprochen einladend kann man dort herrlich noch ein paar Blatt Schinken und einige Gläser Weins und Bitters zu sich nehmen, mit dem urigen Wirten scherzen und den behinderten Schnorrern ein paar Euro abdrücken, bevor man sich über das Zeit-Raum-Kontinuum Richtung Hotel hinwegsetzt. Absacken at its best.
Parma hat neben seinen Bauwerken, dem Flair und der Gastronomie ein weiteres Highlight. Es handelt sich um ein Feinkostgeschäft, das von außen nicht sonderlich dramatisch wirkt, innen allerdings überwältigt: Die Salumeria Garibaldi.

Die Auswahl an unterschiedlich lang gereiften Prosciutti ist gewaltig, dasselbe gilt für die Culatelli. Darüber hinaus liegen ebenso feinste Salami und Coppa-Pakete in Mengen herum, dass einem der Atem wegbleibt. In ebenso pompöser Bandbreite stapeln sich die Parmeggiano-Laibe übereinander und es herrscht ein Duft in diesem Geschäft, der einen gedanklich wegtreten lässt. In den Feinkostvitrinen befinden sich aber so was von ansprechende vorgekochte Delizien, dass man einfach alles hier mitnehmen möchte. Die Auswahl an Olivenölen, Pastasorten, Paradeiserdosen usw. zeugt von ausgesuchter Vorselektion, ist aber nur noch das Mascherl am Gesamtpaket. Dieses Geschäft ist unübertroffen.


Torrechiara / Langhirano
Ermüdet von den Eindrücken im Feinkostladen geht es stadtauswärts in den Süden, Langhirano und die Burg Torrechiara sind die Ziele. Die Landschaft um Parma ist bretteleben, im Oktober obendrein ausgesprochen nebelig und dunstig. Riesige LKW, wahrscheinlich mit Schweinen oder Prosciutto beladen, ziehen unbeirrt ihre Spuren und geduldig schleicht man im Pulk mit. Da ist es schon eine freudige Überraschung, wie keck und vorlaut die Hügel samt Burg im Westen auftauchen und gemeinsam mit ihnen sich die Landschaft in ein sanftes Hügelmeer verwandelt.
Ein paar Serpentinen und schon steht man im Mittelalter am Vorplatz zur Burg. Um diesen Vorplatz sind ein paar Häuschen verstreut, die Touristen-Info sollte offen haben, auch der zu besichtigende Weinkeller. Sollte. Schade. Rauf auf die Burg, einmal im Kreis, einmal hinein (aha, so so) und wieder zurück zum Auto – nur noch schnell die Speisekarte des Restaurants Taverna del Castello lesen … um ein paar Minuten später darin ausgesprochen gut zu essen.
Gelabt geht es nach Langhirano, um die Reiseführerprosa auch zu erleben: Die Luft verströme feinstes Prosciutto-Aroma, überall böten die einzelnen Produzenten ihre Waren an usw ... Gleich vorweg: Nichts von alle dem. Wiewohl in Langhirano mehr oder weniger alle Prosciutti di Parma erzeugt und gereift werden, war für uns davon nichts zu spüren. Vielleicht hätten wir das Auto dazu verlassen sollen?
Egal, Bologna ruft – und das verdammt laut!


Bologna

Ohne Navi hätten wir das Hotel nie gefunden, garantiert. Das Zanhotel Il Canale kann ich problemlos empfehlen, das Zimmer groß, die Lage gut, der Frühstücksraum eine Watsch´n für Freunde der Ästhetik. Aber das Frühstück nimmt man in Italien eh an einer Bar, Cappuccio, Cornetto und muto. Auf jeden Fall stellt der Rezeptionist alle seine Berufskollegen an Freundlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Gespür weltweit in den Schatten. Als Kommunikationstrainer war ich sprachlos vor solchem umgesetzten Talent.

Rein in die Stadt, wie auch in Parma regnet es beharrlich, bloß, dass das in Bologna komplett egal ist. Denn in Bologna ist so ziemlich jeder Gehsteig eine Arkade, man kann stundenlang bei Regen im Trockenen spazieren gehen – fein ausgedacht. Dass es in den Arkaden natürlich duster ist und dass man weniger von den Häuserfronten vis-a-vis sieht, muss halt auch erwähnt werden. Bologna ist im Unterschied zu Parma eine richtige Stadt, eine Studentenstadt noch dazu. Das bedeutet in Folge reges kulturelles Leben, leistbare Wirtshäuser und spannende Kleinstgeschäfte. Konsum- und genussorientierte Studenten tun jeder Stadt gut. Ein bisserl boboesque halt, aber was solls. Hinter dem Hauptplatz ist mein Zielgebiet Nr. 1 gelegen – die Marktgassen. Hier reihen sich in schmalsten Gassen die schönsten Obst-, Gemüse und Wurstwarengeschäfte aneinander. Gelegentlich unterbricht ein Fischtandler diese Dreifaltigkeit des Genusses und prahlt mit seiner makellosen Ware. Ich stehe wie üblich Lade bei Fuß vor den Gemüsetragerln und staune, was es da alles gibt, bzw. was es alles in Wien nicht gibt. Wien ist ein schlechtes Pflaster für Gemüse. Eindrücke möchten verdaut werden, am besten bei einem Aperitivo im Zanarini, einer (tod-)schicken Hütte mit fein gekleideten Barmännern hinter und ehemaligen Topmodels vor der Budel. Mittlerweile scheint es in Teilen Italiens üblich zu sein, die Gäste des frühen Abends durch unentgeltliche Abfütterung bei Laune und bei sich zu halten, auf dass sie weiter trinken und bleiben. Nicht nur beim Zanarini steht ein Buffet an der Wand, das ein Abendessen glatt ersetzen kann und es fällt schwer, nicht ständig irgendeine Petitesse hinter den Zahnreihen verschwinden zu lassen. Der Aperitiv erfordert viel Disziplin, man möchte ja noch wo richtig abendessen. Was mir im Zanarini am besten gefallen hat, war die Art und Weise, wie die Barmänner ihrer Arbeit nachgekommen sind. Da waren jeder Handgriff, jede Geste, jedes Wort genau gesetzt. Nicht irgendwelche Studenten, die halt ein Glas Wein einschenken, sondern Herren in Anzügen, die mit Gefühl und Respekt das leere Glas lautlos auf der Bar aufsetzen, mit maximaler Aufmerksamkeit einschenken und mit dezenter Grandezza die Gläser servieren. Das ist es, was die Gastronomie so interessant machen kann. Diese Herren hatten sicher noch nie klebrige Finger bei der Arbeit.
Gut aviniert folgen wir zum echten Abendessen dem Tipp eines Kellner, der uns zum Da Cesari, einige Häuser weiter, schickt. Für Wienkenner: Eine Mischung aus Rheintaler und Wraschtko. Gutes Essen in einer Atmosphäre, wie ich es als Italientourist so sehr schätze. Dicht, konzentriert aufs Essen, unprätentiös, viel dunkles Holz, bunte Bilder und wohlfeiler Wein.
Wie auch in Parma geht es hier um Prosciutto, Tortelli, Tortellini, Pasta fresca und Trüffel. Die Pasta fresca wird überall in kleinen Geschäften verkauft - so wird auf slowfood echtes fastfood, denn dann braucht es nur noch ein paar Minuten kochendes Wasser und fertig ist der Pranzo. Mein Pranzo gestaltete sich anders, nämlich beim Ercole (Trattoria da Ercole): Beste Carciofi in Tegame, gutes Agnello a scottaditto, fantastische Lasagne und das alles in einer durch und durch klassischen Trattoria. Sehr fein.
Ein wenig feiner und kreativer gestaltet sich das zweite Abendessen bei Ciacco (Ristorante Ciacco), wiewohl das Lokal wirklich schiach ist. Aber Täubchen, Gänseleber und Trüffel auf der Karte wirken auf mich wie die Seele auf den Teufel.
Über das "Letzte-Achterl-Lokal" würde ich gerne schreiben, leider war es einfach zu gut ...

Dozza
Raus aus Bologna, rein in eine mir komplett fremde Landschaft. Sanfte Hügel, golden leuchtender Herbst in den Bäumen und Sträuchern, sich sanft anschmiegende Landstraßen und jeder Meter eine neuer Eindruck. Das ist das Ziel, da sind wir angekommen. Dozza gilt nicht gerade als Heuler unter den 5.000 schönsten Städten Italiens. Aber es ist einzigartig. Denn Künstler bemalen im Rahmen des Biennale del Muro Dipinto dieHäuserfronten, ganz nach Gutdünken und Vermögen. Viele der Bilder laden zum Verweilen ein, saugen die Aufmerksamkeit auf – oder schicken einen zügig weiter zum nächsten Gemälde. Beeindruckend. Der Ort selbst ist klassisch mittelalterlich, kleine Gassen, alte Steine, Torbögen und ein netter Hauptplatz vor der kleinen Burganlage. Unter dieser Burganlage befindet sich eine Vino- und Oliothek, die auch größeren Kalibern gut stehen würde. Mit raffiniertem Lichteinsatz, klugem Schlichtkonzept und einer feinen Zusatzauswahl an Essigen und Delikatessen reiht sich die Vinothek von Dozza unter die besten des Landes. Dozza sollte man auf jeden Fall gesehen haben.

Vom Imola nach Brisighella
Das nächste Ziel ist Brisighella, das St. Wolfgang der Emilia-Romagna. Das Navi ist eingestellt und führt uns Kreuz und Quer durchs Land – was wir aber alles andere als bereuen. Bei Imola verlassen wir die Hauptpfade und schlängeln uns bergeinwärts. Im warmen Bronzelicht des späten Oktobers heben sich steile, schroffe Hügel an, gerahmt von Wein-, Olivenbaum- und Kiwifeldern. Ja, hier werden Kiwis angebaut, das Klima ist ausreichend mild. Die kleine Straße führt direkt in die Hügel hinein, die schon bald kleine Berge werden. Die Hänge brechen zum Teil schroff ab, sind unglaublich steil und von einem Farbspiel, bedingt durch die unterschiedlichen Böden, dass es einem unverständlich scheint, dass diese Landschaft nicht ständig als Vergleich zu anderen herangezogen wird. Eine Steigerungskette müsste so lauten: Südoststeiermark, Sausal, Toskana, Colli d´Imola. Immer wieder halten wir an, staunen über die Strukturen, Farben und Lichter und wollen nicht glauben, dass dieser Landschaftsstreifen so wenig bekannt ist. Das Paradies hat eine schlechte PR.

Brisighella
Nach dem wir ein paar Mal das Navi overruled haben, ging es auch wieder bergab in Richtung Brisighella. Dieser Ort wird offensichtlich von italienischen Tagestouristen gestürmt, man erkannt das an den Geschäften und den vielen Osterien. Die Hauptstraße ist entzückend, der Blick auf die Burg beeindruckend und die Osteria der Wahl leider bereits geschlossen. Zefix! Die Alternative im Hotelrestaurant La Rocca war dann eh ok, aber leider nicht mehr.
Kurz nach der Ostausfahrt hat die lokale Kolchose ihre Abfüllstation – die wahre Sehenswürdigkeit zwischen Bologna und Rimini. Man kann sich dort fünf verschieden Weine selbst zapfen, aber auch drei Olivenöle. Und mit zapfen meine ich zapfen wie an einer Tankstelle: Genau so sieht es aus. Es sind die selben Schläuche, Hähne und Zählapparate wie an einer belieben Tanke zwischen Wien und Napoli, die Leute lassen flott 15 Liter Chardonnay in ihr Gebinde rauschen, zapfen noch geschwind einen Doppler Olivenöl und sind schon wieder dahin. Das hat die Welt noch nicht gesehen (sofern ich die Welt bin). Wie in jeder Olivenöl produzierenden Landschaft ist natürlich auch dieses hier das beste, reinste und natürlichste Olivenöl Italiens, das brauche ich hoffentlich nicht dazu zu sagen.

Rimini
Und nun endlich ans Meer. Die Adria hat für mich im Herbst, und noch mehr im Winter, einen unglaublichen Zauber. Die Tiefe der Strände, die Leere, die unglaublich duftende Luft – alle Sinne werden ohne die Menschen viel intensiver angesprochen und man kann im Licht, Sound und Aroma des Meeres gedankenbaden. Zu diesem Zweck geht es nach Rimini, welches im Sommer Halligalli und in der Nachsaison eine entzückende, recht große Altstadt bietet. In Rimini waren wir schnell, beim Hotel zwei schweißtreibende Stunden später. Es mussten erst sämtliche Fußgängerzonen gekreuzt und durchfahren werden, um at last verkehrt in eine enge Einbahn im Rückwärtsgang zum Hotel zu schieben. Fuck the Navi!
Entnervt, verschwitzt und bereits bei Dunkelheit (da sieht man nicht so weit) checkten wir im Style-Hotel duoMo ein. Style-Hotels sind sonst nicht unsere Sache, dieses liegt aber schön zentral, ist nicht zu teuer und wenn die Nerven blank liegen, nimmt man gerne ein wenig Luxus und Komfort in Anspruch – wozu geht man sonst hackeln? Die Rezeption Mondbasis Alpha-Eins, das Zimmer ein Kobel im Kobel – aber nett. Rimini hat durch den extremen Sommerbetrieb eine sehr fußgängerfreundliche Infrastruktur, breite Fußgängerzonen führen an unzähligen Fetzengeschäften vorbei. Schräg dabei das Stadtradio, das aus kleinen Lautsprechern, die an allen Häuserecken angebracht sind, plärrt. Wie halten das die Bewohner aus? Wer Ruhe sucht, geht am besten zu Fuß zum Strand. Dabei quert man nämlich die Villen- und Sommerhauszone der Stadt. Wunderschöne Gebäude, prächtige Gärten und eine Ruhe verströmen ein Sommerfrischefeeling, selbst noch Ende Oktober.
Die Atmosphäre am Strand ist nichts für Agoraphobiker (nein, es geht nicht um Motorrad- oder Radfahrer), Raum, Luft, Licht und rollendes Meeresrauschen geben der Seele Tiefe und Breite. Dies gelingt mitunter auch mit einem guten Papperl, welches bei Maurizios picnic tadellos gelingt – ich sage nur Fritto misto di mare als Nachspeise …

Chioggia, die Lagune schmeckt
Die Autobahn meidend fahren wir dem Meer entlang in den Norden. Von Rimini bis Höhe Ravenna ist die Küste durchgehend bebaut und infrastrukturiert, der Strand scheint keinen Anfang und kein Ende zu haben. Zimmer satt für Badefreunde. Von Ravenna bis Chioggia geht es auf einer schmalen Straße durch Sumpflandschaften, Gstätten und Lagunen – eingekeilt zwischen jede Menge LKWs ist der Genussfaktor jedoch gering. Dieser steigt in Folge abrupt: Chioggia entpuppt sich als wahrgewordener Italo-Traum, bestens bestückt mit leidenschaftlich aufkochenden Wirten. Als größter, aktiver Fischereihafen ist die Menügestaltung quasi vorgegeben. Man isst „everything cold and slimy“, jedoch nicht bevor es nicht in andere physikalische Eigenschaften transferiert wurde (abgesehen von den Austern und anderen Crudità). Ob im Penzo, der Osteria Nr. 2 oder sonst einer Spelunke – Chioggia ist kulinarisch ein Hochlicht sonder Klasse. Aber nicht nur kulinarisch, nein, auch die Altstadt selbst ist der Maßen entzückend, dass mir nur Palermo eingefallen ist. So nah, so ur-italienisch, so giganto-meeresfrüchtig, so untouristisch (zu dieser Zeit), … unpackbar geil! Da müssen jetzt alle hin im Bekanntenkreis, ganz klar, keine Widerrede.

Vorabend, noch hell, die Bewohner gehen flanieren, füllen die prächtige Hauptstraße Corso del Popolo, tratschen und fallen sukzessive in die Aperitivo-Hütten ein, um dort und davor bestens gelaunt den Abend bis weit in die Dunkelheit hinein zu verbringen. Bei der einen Bar legt ein DJ auf, bei einer anderen saxophont wer und an jeder Tränke gibt es eine breite Auswahl Weins zu kommoden Preisen. Häppchen inklusive. In der beschwingten Dunkelheit wirken die Kanäle und ihre Brücken noch romantischer, die Altstadt ist raffiniert beleuchtet und man wähnt sich in Venedig. Auf das ist hier aber niemand gut zu sprechen, und obwohl von der Fährenstation Schiffe Richtung San Marco aufbrechen, sind die Einheimischen stolz darauf, noch nie dort gewesen zu sein. Sachen gibt’s. Wie auch immer, Chioggia hat auch einen neuen Stadtteil, mit langem Sandstrand, allen Strandschikanen und den entsprechenden Hotels dahinter. Das ist aber am anderen Ende der Stadt und stört nicht weiter. Chioggia ist eine beste Kulisse für ein wunderbares Wochenende, ausprobieren!

Gregor Fauma

Weinbar Parma
Typisch Parma
Salumeria Garibaldi
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2 Kritiken | Kritik verfassen

Speising sagt

sehr gut

empfohlen am 23.11.10 @ 22:00

Stationen

1) Tabarro (I - Parma): Enge Weinbar mit feiner Auswahl offener Weine aus ganz Italien und einigen... [mehr]

2) Trattoria del Tribunale (I - Parma): Schweinehaxen hängen von der Decke, es duftet nach Speck, Pilzen und frischer... [mehr]

3) Ostemagno (I - Parma): Wilder, enger Schuppen, in dem jeden Moment Quentin Tarrantino vorbeischauen... [mehr]

4) Taverna del Castello (I - Torrechiara): Sehr feines Lokal mit Gästezimmern, hochwertigst und durchaus kreativ.... [mehr]

5) Zanhotel Il Canale (I - Bologna): Schönes Hotel, große Zimmer, beste Rezeption, lausiger Frühstücksraum,... [mehr]

6) Ristorante Da Cesari (I - Bologna): So könnte die Mutter aller italienischen Wirtshäuser aussehen.. Dunkles Holz,... [mehr]

7) Ristorante Ciacco (I - Bologna): Das Ciacco wirkt sehr bemüht, möchte den Gästen deutlich mehr bieten als... [mehr]

8) Bar Pasticceria Zanarini (I - Bologna): Sehr elegante Eckbar, groß, schick, architektonisch mehr auf der Design-Seite.... [mehr]

9) Da Ercole (I - Bologna): Die Trattoria Bolognese Da Ercole (Cucina tipica) ist schlicht italienisch, das... [mehr]

10) Albergo Ristorante La Rocca (I - Brisighella): Nach einiger Zeit geht es. Man gewöhnt sich doch recht bald an einen der... [mehr]

11) duoMo Hotel (I - Rimini): Durchgestyltes Hotel im Zentrum. Kleine Zimmer, riesen Foyer, wunderschöne Bar,... [mehr]

12) Ristorante pic nic da Maurizio (I - Rimini): Das Ristorante da Maurizio "pic nic" besteht seit 1965 und man war seither... [mehr]

13) Osteria Nr. 2 (I - Chioggia): An dieser Osteria gibt es kein Vorbeikommen - bereits von außen bestechend... [mehr]

14) Osteria Penzo (I - Chioggia): Diese Osteria steht in Reiseführern, und das mit Recht. Mit viel Engagement... [mehr]

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