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Das Weinlog
18.03.05 @ 17:22
-28% Weinkonsum seit 1961 aber +300% beim Geflügel
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Wein scheint so „in” zu sein wie nie zuvor:
Die Anzahl der Vinotheken in den Großstädten sowie die der gutsortierten Weinabteilungen in den Supermärkten steigt unaufhörlich, weltweit wurden noch nie so viele gute und sehr gute Weine produziert, der aktuelle Jahrgang oder der neueste Weingeheimtip(p) ist ein universell geeigneter Smalltalkgegenstand, massenweise werden Weinreisen unternommen oder Ausbildungen zum Weinakademiker absolviert und auch in Zeitung, Buch, Film, Funk, Fernsehen und im Internet war noch nie zuvor derart ausgiebig von Wein die Rede.
Und dann das:
Im heutigen Oe1 Mittagsjournal wird vom aktuellen Ernährungsbericht berichtet ( tinyurl.com/6lnw9 ), in dem penibel aufgelistet ist, dass in Österreich der Weinkonsum seit dem Jahr 1961 um 28% gesunken sei, derjenige von Geflügel jedoch um 300% zugenommen habe. (Und von den Hühnern hört und liest man doch kaum etwas – von Filmen ganz zu schweigen.)
Ich weiß schon, es wird heute angeblich mehr auf Qualität als auf Quantität geachtet und natürlich passt in einen Doppler mehr als in einer Bouteille, aber das allein kanns doch wohl nicht sein.
Also was ist es dann?
2 Kommentare | Kommentar abgeben
daisyduck, 19.03.05 @ 00:53
Hey, Andreas!
Willst du mir gleich zweimal Gewalt antun, du tierischer Mensch – einmal als Dame und einmal als „Geflügel", wie du das nennst. Da krieg ich ja sogar als Ente glatt eine Gänsehaut.
Brrrrrrrwischwaschschnattergrrr. Jetzt hilft, glaube ich, nur noch eine Comtesse. Zumindest der Weinstatistik, wenngleich nicht unbedingt der heimischen.
andreasbigler, 18.03.05 @ 19:14
@ +300% beim Geflügel
Keine Sorge, der Österreicher ist und bleibt ein Tschecherant und die +300% beim Geflügel beziehen sich sicherlich aufs weibliche Geschlecht....
Halt, bitte liebe Mädls und Damen, die ihr alle nur vor Charme so strahlt, nicht auszucken, ich will unseren lieben -hs- nur beruhigen, bevor er sich noch was antut, denn wenn's um Wein geht ist dieser Mann total sensibel.
Jene Damen, welche sich verletzt fühlen sollten, mögen ruhig in den Hühnerstall gehen um die Geflügelstatistik zu berichtigen, alle anderen wissen, dass man nicht alle meine Worte Ernst nehmen sollte, schließlich heiß ich ja Andreas!
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