Home | Blogs | Das Weinlog | 23.08.05

Das Weinlog

23.08.05 @ 22:17

Es regnet

Kommentar abgeben

ausblendenSie müssen eingeloggt sein um diese Option zu nutzen. Falls Sie noch nicht Mitglied von SPEISING.NET sind, können Sie sich hier registrieren.

Aus aktuellem Anlass muss ich an die Möglichkeit einer verregneten Ernte denken, die für die Weinqualität katastrophale Auswirkungen haben kann. Gut ausgestattete Winzer können aber die Notbremse ziehen und den Most in einem Vakuumverdamper konzentrieren. Ist das ein zulässiger Eingriff, um die Weinqualität künstlich zu erhöhen?

Dem Weinbauern wirds egal sein, wenn seine Ernte auf dem Spiel steht. Für mich stellt sich aber die Frage, ob der Konsument darüber aufgeklärt werden sollte, da technisch immer mehr aufgerüstet wird und von dieser bequemen Mostaufbesserung immer mehr Gebrauch gemacht wird.

Liebe Speisinger & Traubinger, wo zieht Ihr die Grenze zwischen raffinierter Kellertechnik und unzulässiger Manipulation? In der Neuen Welt ist beispielsweise auch der Einsatz von Eichenschnitzeln gang und gäbe, um kostengünstig Barriquegeschmack zu erzeugen. Aber derart plumpe Manipulation ist wohl beim Ergebnis leicht wahrnehmbar, anders als bei subtileren Tricks...

37 Kommentare | Kommentar abgeben

Minimalist, 29.08.05 @ 14:28

Wo lassen Sie riechen?
Genau, wenn mir jemand vorriecht, "...und es kommt ein Hauch von Tintenblei dazu..." (ich weiss, ich wiederhole mich hier), bestelle ich das Magazin ab. Den Wein probiere ich trotzdem.
Vakuumpumpe verschwiegen? Wein nicht gekauft (nur Scharlatane haben etwas zu verbergen).

-bd, 29.08.05 @ 12:04

Informationsbedürfnis
Wie man den erfreulich zahl- & umfangreichen Postings entnehmen kann, möchten die Konsumenten wohl mehr über ihren Wein erfahren als nur den Alkoholgehalt. Das Etikett wird dabei vermutlich nicht ausreichen, da gebe ich Amigo recht.

Aber die Winzer hätten unzählige andere Möglichkeiten, um dem offensichtlichen Informationsbedürfnis gerecht zu werden. Sie können den Kartens Beschreibungen beilegen, sie können auf Ihrer Homepage die Weine genau beschreiben... Einige tun das ja auch, aber sie sind wohl in der Minderheit. Innovativ finde ich übrigens auch jene Supermärkete, die in der Weinabteilung einen Scanner mit Screen zur Verfügung stellen, mit dem man weitere Informationen über die jeweilige Bouteille abrufen kann. Dass ich dann dort auch nur unzureichende Angaben finde, ist eine andere Geschichte.

Aber dass Winzer manche Informationen gar nicht preisgeben wollen, das sieht man schon daran, dass sie ihre Vakuumverdampfer verdecken und in den hintersten Ecken verstecken. Und bei den "freiwilligen" Beschreibungen finde ich zwar erfrischend blumige Kostnotizen und Lagenbeschreibungen, aber sehr selten etwas über die technische Einflussnahme.

noapino, 27.08.05 @ 22:35

Parker-Bashing
Ja. Es gibt weltweit keinen einflußreicheren Weinkritiker als Robert M. Parker jr.

Ja. Parker liebt üppige, kraftvolle, ausdrucksstarke Weine und ist imstande die Entwicklung derartiger Weine besser vorherzusagen als viele andere.

Ja. Parker subsummiert seinen Qualitätseindruck zu einer Punktewertung zwischen 50 und 100.

Nein. Niemand hat in ähnlicher Wesie wie Parker zu einer Demokratisierung der Weinkritik beigetragen.

Ja. Winzer und Händler können Parker-Punkte zu Geld machen und tun dies auch.

Ja. Viele Winzer versuchen Weine herzustellen, von denen sie glauben, sie würden Parker schmecken.

Nein. Kein Winzer muss Weine so machen und kein Weintrinker muss sie kaufen oder trinken.

Ja. Parker hat großen Anteil daran, dass die Preise einiger rarer Weine in Höhen geklettert sind in denen diese Weine eher als spekulative Geldanlage und kaum noch als Genussmittel angesehen werden.

Nein. Einige Weinregionen (z.B. Rhone) verdanken Parker einen Gutteil ihrer heutigen Prosperität und die WeintrinkerInnen diesem Umstand eine Menge toller und auch immer noch leistbarerer Weine.

Nein. Es gibt (dennoch?) heute mehr hochklassige, unverwechselbare und typische Weine als jemals zuvor und es liegt in der Hand der Käufer dafür zu sorgen, dass dies so bleibt.


Zum Glück. Parker liebt Burgunder nicht so sehr wie ich.

Dolcetto, 27.08.05 @ 09:18

90ger Bewertungungen
hier hat es doch Parker geschaft einen absoluten Einheitsbrei als Geschmacksbild zu etablieren.

Terroir ist kaum noch gefragt im Gegenteil.

Es wird versucht gleichmacherisch über die Technik weltweit die gleiche Suppe aus Marmelade, Zucker und Alkohl herzustellen.

amigo, 26.08.05 @ 22:09

@minimalist
nein, nein, information ist schon eine feine sache. dass ich sie am etikett stehen haben will, glaub ich aber nicht. es fängt ja eh schon an. auf flaschen, die nach amerika exportiert werden sollen/wollen, muss bereits "contains sulphites" stehen. das wird die wein-gebildeten geister hier in diesem forum nicht weiter beunruhigen, für weniger informierte wein-trinker könnte das aber tatsächlich ein abschreckendes moment bedeuten. klar, vernunft und ein gutes augenmaß haben in verbindung mit bürokratischen vorgängen wie vorschriften, kennzzeichnungspflichten und verbraucher-informationen einen schweren stand, aber mich nervt die überinformation teilweise schon jetzt. wenn auf dem wein-etikett dann auch noch zu stehen hat: wurde zu 4,6% durch umkehrosmose und zu 7,3% durch saftabzug konzentriert, dann würde ich mich eher verarscht vorkommen als informiert. abgesehen davon, dass man grafisch schön gestaltete etiketten dann schön langsam komplett vergessen kann.
winzer, die gerne und freiwillig auf so viel technik wie möglich verzichten, machen ohnehin kein geheimnis daraus, siehe "moric" und "blaufränkisch unplugged". jeder hat also die wahl, jedem steht eine unzahl an informationsmöglichkeiten offen, zum grundsätzlichen zweifel sei jeder herzlich eingeladen. das verstehe ich unter mündig.

amigo, 26.08.05 @ 21:52

@noapino
nö, mit nostalgie hat das tatsächlich nichts zu tun, mit marketing aber sehr wohl. außer tierliebe gibt es keinen einzigen grund, die engen reihen dort per pferd und nicht mit einem kleinen, modernen mini-traktor mit großen, weichen reifen zu bearbeiten, die den boden weit weniger verdichten als die hufe eines arbeitsrosses. wobei, wie von anderer seite bereits erwähnt, das burgund ist als vergleich immer eher ungeeignet, weil hier sowohl finanziell als auch metaphysisch in anderen dimensionen gedacht wird als im rest der welt.

und zum thema mündigkeit: ich glaube, dem guten kant muss man da nichts hinzufügen, und zwar, egal, wie man ihn übersetzen mag - wenn einem eine sache (in diesem falle wein) wichtig ist, dann muss man sich selber darum kümmern, sich selbst ein bild machen, die wahrnehmung schulen und kritisch sein. und ein gerüttelt maß an gelassenheit tut einem mündigen konsumenten übrigens auch ganz gut, man behält dann leichter den blick fürs wesentliche.
das war jetzt dick aufgetragen, ich weiß, aber die wein-technik-debatten gehen nun einmal immer so schnell ins inquisitorische ...

noapino, 26.08.05 @ 17:04

Mündigkeit durch Unwissenheit?
Der Versuch, (angeblich) unmündige und furchtsame österreichische Konsumenten dadurch aufzuklären, dass man ihnen Informationen vorenthält erscheint mir dann aber doch reichlich verwegen.

Zumindest die mir bekannten Aufklärer sehen das doch etwas anders und wenn Kant fordert: "Sapere aude!" ("Habe Mut, dich deines _eigenen_ Verstandes zu bedienen!", aber interessanterweise auch übersetzbar mit "Riskiere zu schmecken!"), dann meint er damit wohl kaum, der Mensch solle darauf vertrauen, dass die "Obrigkeit" schon imstande wäre, ihm die Entscheidung abzunehmen, ob er refraktionierten oder aromatisierten Wein wolle oder nicht.

Dass schlussendlich das zählt, was im Glas ist bzw. über den Gaumen rinnt sei unbestritten, und jedem Winzer sei es freigestellt sich gesundheitlich unbedenklicher Methoden zu bedienen, um den Wein herzustellen, der ihm am besten schmeckt, oder von dem er glaubt, er würde sich am besten verkaufen lassen.

Doch das "publikum" mag die Weine mit "hohen 90er-wertungen" noch so sehr lieben, wenn ich genug davon probiert habe und zur Ansicht gelange, diese Art Wein entspricht selten meinem Geschmacksideal dann sei das _mir_ unbenommen.

Eine aus entsprechender Erfahrung abgeleitete Präferenz bestimmter Herstellungsmethoden vor anderen und der Wunsch diesbezüglich bereits vor dem Kauf der teuren Flasche informiert zu werden, mit dumpfer Technikangst oder religiösem Fundamentalismus gleichzusetzen scheint mir doch reichlich billig.

Noch zur Frage Traktor oder Pferd: Ich empfehle beispielsweise einen Besuch in Vosne-Romanée in der entsprechenden Jahreszeit: In den besten Grand-Cru Lagen erfolgt die Bodenbearbeitung (wieder) per Pferd. Und das hat mit Nostalgie rein gar nichts zu tun.

Minimalist, 26.08.05 @ 16:58

@amigo
Ja, eine ambivalente Geschichte. Sie sagen
1. Keine Regelung durch "Information"
2. der Technikeinsatz ist harmlos, weil sowieso streng geregelt
Wo soll ich jetzt mündig sein, beim Verstehen oder beim Vertrauen?
Das ist genau das was den Wein spannender macht als Benzin.
Es gibt so viele Meinungen wie Marktteilnehmer.
Deshalb: das "schönste" Produkt der Welt.

amigo, 26.08.05 @ 15:34

bitte nicht!
bitte nicht alles aufs etikett draufschreiben. bitte nicht draufschreiben, dass schwangere keinen alkohol trinken sollen und dass der konsum von wein die konzentrationsfähigkeit beim autofahren oder trapez-turnen beeinträchtigen kann. bitte nicht!!! bitte nicht aufs etikett draufschreiben müssen, ob die abschlussspritzung mit botrytishemmern oder mit kupfer durchgeführt wurde, bitte nicht amtlich zertifizieren müssen, wie viel gramm schwefel pro hektar übers jahr ausgebracht wurde!
wenn die konsumenten (in österreich) erst einmal beschließen würden, ein bisschen mündiger zu werden, dann müssten sie sich nicht die ganze zeit so unheimlich fürchten vor vermeintlich böser technik in weinkeller, weingarten oder kühlschrank. dann würde man zum beispiel wissen, dass umkehr-osmose und vakuumverdampfung auf völlig unterschiedlichen prinzipien beruhen und der gebrauch solcher geräte gesetzlich ziemlich genau geregelt ist und von kellereiinspektoren auch ziemlich lückenlos überprüft wird.
das argument, dass der arme winzer ohne konzentrator gegenüber dem "faulen" winzer, der sich solch ein gerät angeschafft hat, einen geschäftlichen nachteil hat, kann man nur begrüßen. denn so ist das in der freien marktwirtschaft halt leider - risiko-minimierung durch einsatz von technik: traktor statt pferd, stahltank statt holzfass, pneumatische statt baum-presse, inertgasbefüllung statt luftpolster in der flasche, schraubverschluss statt kork, fungizide statt brennesselgülle, mineraldünger statt hühnerkacke.
aber die anti-techno-panikattacken sind ja nichts neues. es gab sie nachgewiesenermaßen schon, als ein paar "modernisierer" vorschlugen, die europäischen reben auf resistente unterlagen zu pflanzen, es gab sie, als man beim rotwein barrique und säureabbau einzusetzen begann. meine güte, wo ist denn in wirklichkeit der große unterschied, ob ich schönungsmittel und hefe-nährsalze in den wein schütte, oder ob ich ihn mit chips würze - wenn er gut gewürzt ist, na dann bravo! das publikum wird den wein lieben, genauso wie es derzeit all die mit umkehrosmose und vakuumverdampfer hergestellten, großartigen weine mit hohen 90er-wertungen liebt. so what - wein trinkt man doch aus spaß und nicht aus religiösem fundamentalismus, oder?

Minimalist, 26.08.05 @ 15:24

@Maria C
Ich bin als Konsument hin und her gerissen.

1. ich möchte, dass es den Weinmachern gut geht und dass sie nicht vom Wetter gebeutelt werden (denn nur dann geht es mir auch gut).
2. ich halte es für sinnlos dort Wein anzubauen, wo Weinmacher dauernd vom Wetter gebeutelt werden.
3. mir persönlich ist "Regelmässigkeit" nicht so sympatisch.
In diesem Cocktail:
Meine Weissweinliebe führte mich in den letzten 20 Jahren in eine geschmackssuchende Irrfahrt ....Napa Valley/Burgund/Neuseeland/Friaul/Steiermark........ Nach vielen Wanderjahren bin ich, geschmacksmässig (wieder) in der Wachau gelandet. Regelmässigkeit KANN dort, auf Grund des Klimas, keine Tugend sein.
Natürlich helfen sich die Alzingers, Knolls, Pichlers z.B. mit "künstlichem Bewässern", wenn die Sonne prasselt. Die brächten wahrscheinlich auch das subtile "Verdampfen" hin. Aber lieber wäre mir ich zahlte im Topjahrgang dafür, dass es in der "Traufe" einfach keinen Smaragd gibt.
Und vor einem sollte sich die ganze Weinbranche wirklich fürchten: wenn die STÜMPER zur Technik greifen.
p.s, noapino's Wegweiser an die "weisse Rhone" könnte mich noch einmal aufbrechen lassen.

noapino, 26.08.05 @ 15:13

Finesse & Balance
Henri Jayer, eine der Burgunderikonen aber auch eien Reihe weiterer Erzeuger hochklassiger Burgunder bestehen darauf, dass Pinot Noir nicht voll ausreifen dürfe, da er dadurch seine Finesse verliere. Um dann eine ausreichende Alkoholstärke zu erzielen sei es sinnvoll bis zu 1,5 Vol% aufzuzuckern.
Jayers Ergebnisse können diesen Ansatz nur bestätigen.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen ist eine unterlassene oder durchgeführte Chaptalisierung weder notwendig noch hinreichend um große Burgunder zu erzeugen.

Wie immer im Burgund ist alles ein wenig kompliziert.

(Aus gutem Grund ist es jedoch untersagt sowohl den Most zu zuckern als auch zu säuern.)

pastinake, 26.08.05 @ 13:44

@Chaptalisierung
Maria, Ihr Einwand hat was für sich. Aber: dass Chaptalisierung, Säurebeigabe und sonstige Manipulationen erlaubt sind, OHNE auf dem Etikett deklariert zu werden, ist ein Fehler, der korrigiert werden sollte. Ich ärgere mich sehr bei meinen Lieblingsweinen aus dem Burgund, dass ich durch teure Erfahrung mit pappigen, aufgezuckerten Weinen klug werden musste, bis ich durch Trial&Error die Guten herausgefunden habe. Daher: Klare Deklaration auf den Etikett sowohl für Chaptalisierung, Verdampfung, Eichenchips, Enzyme,.... Manche Etiketten würden dann viel Kleingedrucktes enthalten!

Dolcetto, 26.08.05 @ 13:30

Mal den Verdampfer einschalten
@ Maria

Also der Winzer der ordentliche Arbeit im Weingarten macht und bewußt das Risiko geht durch Regen/Hagel Schaden zu nehmen und dennoch einen ordentlichen Wein in das Faß/Flasche Zaubert ist doch dann der Dumme, wenn der Náchbar einfach "ohne Risiko" früher liest und dennoch durch Verdampfen ebenfalls einen dichten extrakt reichen Wein verkaufen kann.
Wenn der Nachbar aber dann dies draufschreiben muß vielleicht erkennen muß, daß das "reine" Naturprodukt einen besseren Ruf hat.

Nur am Rande bemerkt. ich kenne Winzer, die 2004 für Ihre Topprodukte bis in den Dezember gelesen haben (kein Eiswein!) und der Winzer ist belohnt worden mit einem tollen Produkt und ich habe Freude an einem herrlichen Wein.

Wie schon gesagt: Wissen was drin ist....

Maria_G, 26.08.05 @ 12:52

Was ist natürlich?
An den Minimalisten: ich schätze Wein auch als Naturprodukt und möchte, dass er eines bleibt. Ich verstehe lediglich eine Argumentationslinie nicht, die davon ausgeht, dass Chaptalisierung und Säurebeigabe (in etlichen Weinbauländern erlaubt) ok ist, aber Wasserentnahme als "unnatürliches Zurechtbiegen" einstuft.

Dolcetto, 26.08.05 @ 12:31

Dennoch stinkt es zum Himmel...der Mist
@ minimalist
Wenn ich den Glauben nicht verlieheren will an ein Naturprodukt, dann sollte der Produzent auch den Mut haben draufzuschreiben wofür er von mir Geld will.
Dann habe ich als Konsument wieder die Wahl und diese lasse und will ich mir durch Stillschweigen nicht nehmen lassen.

Minimalist, 26.08.05 @ 11:43

Mist muss nicht Mist bleiben.
100% einverstanden mit "wissen was drin ist". Mündige, kritische, wissende Konsumenten sind für jeden Markt gut.
Aber "Mist bleibt Mist"? Wunderbares grobköniges Meersalz kann sebst aus einer "brackigen Brühe" extrahiert werden? Wenn man es kann.
Maria G, die Befürchtung ist allerdings, dass die "moderne Kellertechnik" als Holzhammer zum "Zurechtbiegen"und nicht zur subtilen, feinfühligen Korrektur verwendet wird.
Und, ich glaube, bei einem Naturprodukt ist die "Natürlichkeit" ein bedeutendes Qualitätskriterium.

Dolcetto, 26.08.05 @ 11:10

Wissen was drin ist!
Es geht hier natürlich auch um Geschmack....aber ich will eigentlich schon wissen, wofür ich mein Geld ausgebe.Für ehrlich" Kellerarbeit mit echten Fässern oder für geraspelte Bahnschwellen im Stahltank.

Mehr Aufwand bedeuten höhere Preise...

Die Verdampfergeschichte ist natürlich schon unter dem Aspekt zu sehen: Mist bleibt Mist, auch wenn er noch so konzentriert ist.

So Long!

Maria_G, 26.08.05 @ 10:36

Zeitgemäße Kellertechnik oder der Untergang des Abendlandes?
Skepsis und ein kritischer Zugang sind zwar stets angebracht, aber in Österreich wird die vermeintliche Abkehr von der Tradition gerne mit dem Niedergang jeglicher Kultur gleichgestellt ohne objektiv die Vor- und Nachteile abzuwägen (siehe Diskussion um alternative Verschlüsse).

Ich hab mir letztes Jahr angehört, was ein burgenländischer Verfechter und Nutzer von Vakuumverdampfern zu sagen hat und es kam mir schlüssig vor: es ist unwirtschaftlich und strategisch nicht sehr schlau, wenn man sich einfach damit abfindet, dass es halt oft zur Lese regnet, resignierend die Schultern zuckt und "Schicksal" murmelt, wo es doch Abhilfe gäbe. Mit Verfälschung hat das meiner Meinung nach nichts zu tun, man holt nur Wasser raus - und warum ist das um soviel verwerflicher als wenn man Zucker reingibt? Und wie der Winzer auch sehr treffend meint: es ist ein Konzentrationsprozess - wenn du im Weingarten nicht gut gearbeitet und Schrott geerntet hast, dann hast du nachher konzentrierten Schrott. Der Vakuumverdampfer zaubert nicht Qualität herbei.

Gerne zugehört habe ich auch Fr. Prof. Christmann (Geisenheim) zum Thema Eichenchips. In Geisenheim war in großen Versuchsreihen weder chemisch noch sensorisch ein Unterschied zwischen klassischem Barrique-Ausbau und Einsatz von Oakchips erkennbar!! Was wir bei Überseeweinen akzeptieren (weil wer weiß schon, was der jeweilige Produzent mit "oaked" tatsächlich meint...) gilt in Europa als Untergang des Abendlandes. Und wieder ein Kostenfaktor, der's unseren Weinen im internaionalen Wettbewerb schwer macht. Wer tatsächlich den Unterschied schmeckt, werfe den ersten Stein.....

-hs, 25.08.05 @ 18:03

300,000 falsch etikettierte Flaschen Duboeuf - Beaujolais
Weil's dazupasst:

Die "Direction générale de la consommation, de la concurrence et de la répression des fraudes (DGCCRF)" hat gestern bekanntgegeben, dass gegen das Haus Duboeuf eine Voruntersuchung wegen Betrugs laufe.
Angeblich wurden für ca. 300.000 Flaschen Beaujolais (village und Lagen) die Vorschriften zur appellationskonformen Trennung des Traubenguts nicht eingehalten und es wurden die Trauben unterschiedlicher Appleationen und Qualitätsstufen miteinander vermischt.

Der 72jährige Georges Duboeuf erklärte, der Wein (ca. 5% der jährlichen Gesamtproduktion) sei nicht in den Handel gelangt und der verantwortliche Mitarbeiter habe das Unternehmen verlassen.

Minimalist, 25.08.05 @ 17:49

@cw, Lebensmittelpolizeistaat
ja, diese Form von Information ist ein sympatischer Kompromiss. 100% einverstanden.

Minimalist, 25.08.05 @ 17:47

Information und Promotion
Dolcetto, Viele Foren werden besser, weil es zunehmend spannende Themen, Teilnehmer UND Moderatoren gibt.
Ich kenne welche (in anderen Wissensgebieten) die wirklich aufwändig recherchierte Essays und sogar Print-Magazine heraus bringen.
Dazu muss aber auch etwas Geld herein kommen. z.B. durch Bannerwerbung, Eventkalendereinträge, e-mail postings an die
Mitglieder,...
Als Teilnehmer mische ich mich natürlich keinesfalls in die Strategie und Positionierung des Speising-Managements ein, aber so eine Datenbank, fair und unanatastbar neutral gemacht, scheint mir doch aufwändig.
Bezahlte Banners und Links zu Händlerinfo könnte im Rahmen eines fairen Wettbewerbs zu umfassender Information in einem Environment führen?
Dann brauchte sich andreasbigler auch nicht mehr so "verspannen", wenn ihm einmal ein Lob seiner Weine auskommt?
Und wir Esser und Trinker können immer noch beurteilen.

andreasbigler, 25.08.05 @ 13:41

@ Fachhandel? Ehrlichkeit?
Wäre ich selbstständig, dann dürfte ich mich ruhigen Gewissens als "ehrlicher Händler" bezeichnen, so bin ich der ehrliche Hackler eines Händlers, der seinen Chefs manchmal Krämpfe verpasst, wenn er einem Kunden von einem Wein abrät, weil der gar nicht dem entspricht, was sich der Kunde vorstellt.

Wo ich arbeite hab ich leider vergessen (*g*), sonst regen sich wieder einige auf, dass ich Werbung mach .....

Dolcetto, 25.08.05 @ 13:18

Händler etc.
Zuerst mal an bd danke. Werde ich mir baldigst anschauen.

Als Anregung an die Redaktion:

Wie wäre es eine Datenbank über Händler in Traubing zu eröffnen mit Bewertung z.B. Sortiment, Preise, Beratung etc?

So jetzt gehe ich einwenig Sonne tanken.

-bd, 25.08.05 @ 11:12

@ dolcetto
In der Speising-Gemeinde gibt es sicher berufenere Mitglieder, um einen Weinhändler zu empfehlen, aber ich kanns gerne aus meinem Blickwinkel versuchen:

Weinbar & Vinothek Diezl auf der Schönbrunner Straße 111. Kompetent & sympathisch & faire Preise. Schwerpunkt Österreich & Italien, Spezialgebiet Sizilien, Apulien, Kalabrien.

Quendlers feine Weine in der Schmidg. 8, 1080 W. Nicht nur in der Politikwissenschaft ein Experte, auch bei französischen Weinen!

Broeselknoedel, 25.08.05 @ 00:11

Eine Frage des Anspruchs
Natürlich muss es auch in der Weinherstellung einen Fortschritt geben. Man denke nur an das Ausschneiden, aufwändige Methoden der schonenden Pressung, gekühlte Gärung etc. Nur dienen die aufgezählten Beispiele meiner Meinung nach alle dem höchsten Anspruch an das Produkt und sind nicht gerade kostengünstig. Anders bei der Vakuumverdampfung und bei den Holzchips. Da geht es doch in erster Linie darum, mit vergleichsweise geringerem Aufwand (sprich Geld) ein vordergründig höherwertiges und somit höherpreisiges Produkt hinzubekommen. Wie gesagt - alles eine Frage des Anspruchs. Ich möchte das ein bisschen mit dem Beispiel Maßkleidung vs. Konfektion vergleichen. Und deswegen bin ich auch für eine vernünftige und von Jedermann/Jederfrau "lesbare" Deklaration gewisser Methoden am Etikett. Im Weingesetz kann das wunderbar ergänzend geregelt werden.

ChristophWagner, 24.08.05 @ 18:09

@minimalist: Kein Lebensmittelpolizeistaat
Natürlich bin ich nicht für einen Lebensmittelpolizeistaat, und ich halte auch nichts davon, die Etiketten mit ganzen Kolonnen von Inhaltsstoffen und Warnhinweisen zu füllen. Ich wünsche mir nur ganz klare gesetzliche Richtlinien, was man in Önologie und Gastronomie darf, was verboten und was kennzeichnungspflichtig ist.

So halte ich beispielsweise die in Italien üblich gewordene Praxis, Gerichte, die Tiefkühl- und Fertigkomponenten enthalten, mit einem Sternchen zu kennzeichnen, für ein durchaus ausreichendes und keineswegs dirigistisches Instrument.

Ein ähnliches Symbol (muss ja kein Totenkopf sein) könnte beim Wein darauf hinweisen, dass die Grundsubstanz durch bestimmte Beigaben oder Verwendung von Hi-Tech (Umkehrosmose, Fraktionierer, Bestrahlung etc.) künstlich verändert wurde.

Wenn man wieder ein eigenes Handbuch benötigt, um die Etikette richtig zu lesen, dann geht der Schuss mit Sicherheit nach hinten los.

Dolcetto, 24.08.05 @ 17:10

Fachhandel? Ehrlichkeit?
bd ... sehr guter Fachhandel? Wer ist denn gemeint? Würde mich interessieren, denn auch ich bin immer auf der Suche nach Fachhandel mit fairen Preisen und wirklich guter Beratung.

-bd, 24.08.05 @ 16:53

Herzlichen Dank...
...für die freundliche Aufnahme in der Gemeinde! Ich habe mich sehr über die gute und kritische Resonanz auf mein erstes Posting gefreut. Den Hinweis auf die Preisgestaltung für High Tech-Weine finde ich besonders wichtig. Im Niedrigpreissegment gestehe ich dem Produzenten durchaus vielfältige Aufbesserungstricks zu, aber wenn ich tiefer in die Tasche greifen muss, möchte ich möglichst viel über den Wein erfahren. Und das kann ich meist nur im sehr guten Fachhandel oder beim Winzer selber, aber ob dieser etwas verschweigt hängt gänzlich von der angesprochenen Ehrlichkeit ab.

Minimalist, 24.08.05 @ 16:42

Wahrheit und Strafe
Herr Bürgermeister, deklaration, unbedingt! Aber wovor ich etwas Angst habe, ist der bedingungslose Konsumentenschutz. "Wie gross MUSS eine Wurstsemmel sein und wieviel DARF sie kosten"? Mit Strafandrohung.
Ein abschreckendes Beispiel aus meiner sw Branche: hervorgerufen durch einen unglaublich unrealistischen amerikanischen Konsumentenschutz finden Sie in jedem Lizenzpapier die berüchtigte "Limited Liability" Klausel. Auf gut Deutsch: "wir garantieren für gar nichts". Wir haben gar keine andere Chance, sonst wären wir Gegenstand ständiger Klagen. Denn, wenn es sein muss, stellt sich der Anwender immer blöd.
Das möchte ich den Weinmachern und Köchen dann doch ersparen.

pastinake, 24.08.05 @ 16:20

@Produktwahrheit
In der Beurteilung von Speisen traue ich mir zu, dass ich eine Schwindelei "herausschmecke". Beim zitierten Zander zumindest mangelnde, Frische, lange Gefrierzeit - da ist es dann schon egal, ob er aus dem nahen oder fernen Gewässer stammt.
Beim Wein bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich gröbere Manipulationen immer schmecke. Jetzt stellt sich die Frage: genügt es mir, wenn der Wein mir schmeckt, auch wenn er manipuliert wurde - Hauptsache ich weiss es nicht?
Nein, ich will schon eine Deklarierung, denn dann kann ich - unabhängig vom subjektiven Schmecken oder Nicht-Schmecken - durch mein Kaufverhalten bewusst Winzer unterstützen, die nicht manipulieren.

ChristophWagner, 24.08.05 @ 15:28

Geschliffener Degen
Darf ich meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass unser verehrter neuer Traubing-„Log"-ist seinem Namen gleich im ersten Posting alle Ehre macht und ein Thema anspricht, das man tatsächlich mit aller gebotenen Schärfe angehen muss.

Vor allem möchte ich auf die (vielleicht nicht ganz zufällige) Koinzidenz der beiden Threads auf der Speising- und der Traubing-Ebene hinweisen. Da geht es um Hi-Tech-Weine, dort geht es (nicht zuletzt auch) um Hi-Tech-Cuisine, und in beiden Fällen geht es um Natürlichkeit, Ehrlichkeit und nicht zuletzt auch um Anstand.

Was die Natürlichkeit betrifft, bekenne ich mich in der Küche wie im Weinbau dazu, möchte aber gleichzeitig vor einer unreflektierten Technikfeindlichkeit warnen. Denn irgendwie bin ich ja doch auch froh, dass wir unsere, noch so organisch und glutamatfrei vor sich hionköchelnden Rindsuppen nicht mehr über dem Dreifuß in der Rauchkuchl zubereiten müssen.

Was die Ehrlichkeit betrifft, so kann man sich, wie die Erfahrung lehrt, nicht bei allen Menschen darauf verlassen. Wer Produktwahrheit anstrebt, kann daher weder auf die Ehrlichkeit des Kochs noch auf jene des Winzers bauen, auch wenn diese allein schon der Anstand gebieten würde.

Wo dieser Anstand versagt (und das tut er in Küche und Keller leider immer häufiger), muss daher die gesetzliche Kontrolle einsetzen. In anderen Worten: Wir brauchen wesentlich schärfere Deklarationspflichtgesetze. Ein Winzer, der (womöglich noch zu einem stark überhöhten Preis) einen Eichenschnitzelwein verkauft, muss ebenso der Strafe gewärtig sein wie ein Koch, der einem Gast auf Anfrage treuherzig erklärt, dass der Zander noch heute morgen im Neusiedlersee geschwommen ist, obwohl er in Wahrheit - mit Zwischenstation Tiefkühltruhe — aus Kanada eingewandert ist.

Da wie dort hilft vielleicht ein gezückter Degen.

Minimalist, 24.08.05 @ 15:19

ganz schwierig
Einerseits, ich hasse künstlichen Pflanzen, auch wenn sie noch so strahlen. Synthetische Parfümdüfte sind mir, meist intuitiv, zuwider (auch wenn sie sehr teuer sind). Viel lieber "Guerlain" als "Commes de Garcon". Holz statt Plastik.
Aber, Fim, Fernsehen, experimenetelle elektronische Musik, virtual reality,..? Kein Problem, oft viel lieber als echtes Theater,...
Gibt es so etwas, wie einen urmenschlichen "common sense" mit erfahrungsbezogenen Abweichungen?

Andererseits, "um die Weinqualität künstlich zu erhöhen". Da steckt die ganze Brisanz drin: selbsverständlich erhöhen! aber "künstlich"?
Mir sind "Marmeladen- und Fleischweine" höchst zuwieder (nach einer 100 Parker-Punkte Wein-Verkostung bin ich wahrscheinlich erledig).
Aber vollziehe ich da nicht einfach nur ein Vorurteil? Nach 100 "Vakuumverdampferweinen" nur mehr VW?
Puuh. Jedenfalls, wie noapino, erlaubt, aber mit kompromissloser Prüfung und Auszeichnung
(dann kann ich meine Vorurteile wenigsten bewusst zum Blühen bringen).

Dolcetto, 24.08.05 @ 12:54

Hi Tech.....?
Als begeisteter Weintrinker rollt es mir bei als diesem High Tech langsam aber sicher die Zehennägel auf.

Nicht nur, daß wir über Flaschenverschlüsse und deren Vor- und Nachteile diskutieren und sich die "Elite" der Verschlußtrinker bildet, nein jetzt muß ich mich auch noch über Kellertechnik mit "Halbgebildeten"(nicht die Mitposter!) unterhalten. Holzchips oder doch Faß? Was ist besser?
Geschmack ist Geschmack! Und hier gehört auch der Mut zum eigenen schlechten Geschmack dazu.

Nur sollte es nachvollziehbar sein ob ich aufgekochte Marmelade (ups EU konform : Konfitüre) mit Alkohol trinke oder wirklich das Naturprodukt Wein.

in vino veritas in Cola Gott weiß was!

profiler, 24.08.05 @ 12:31

hi tech wein.....


ganz streng genommen ist ja schon raffinierte kellertechnik eine art von manipulation. als extrembeispiel fällt mir hier auf die schnelle in positiver art madame lalou bize leroy ein. sie hat einmal einen guten jahrgang am stock verfaulen lassen, wegen mehltaubefall, um nur ja nicht zum spritzmittel ( nicht einmal bordelaiser brühe) zu greifen. dafür hat sie, wie für so vieles, von ihren burgundischen kollegen völliges unverständnis und viel schelte geerntet.
auf chateau d yquem ist hingegen die methode der cryoextraktion schon lange gang und gäbe. auch darüber wurde in fachkreisen heftigst diskutiert.
dass es sich bei diesen dingen fast immer um eine gratwanderung handelt, dürfte jedem bewusst sein. solange alles transparent bleibt ist es für den konsumenten kein problem, eine persönliche selektion zu treffen. schwierig wird es wenn man keine informationen hat und gewissermassen übers haxl gelegt wird.


gruss

classic-wine, 24.08.05 @ 01:40

Eichenschnizerln
Ist die österreichische variante... backhenderln hab ich lieber

die eichen-chips wurden auch letztes jahr im kremser kellereiartikelhandel gesichtet (angemeldeter versuch) waren sehr schnell ausverkauft......

aber was solls wen der jahrgang nicht so gut ist und die produktion einer trinkmarmelade gleicht ...begibt man sich auf die pirsch und findet einen guten tropfen wo anders...

andreasbigler, 23.08.05 @ 23:57

Und ich erlaub mir Punkt 3 zu erwähnen!
3.) Der "High Tech Wein", sollte keinen übertriebenen Preis haben, was in unseren Gefielden leider oftmals der Fall ist!

noapino, 23.08.05 @ 23:45

Willkommen
Zunächst: Ein herzliches Willkommen in der Gemeinde und speziell in diesem Bezirk!

Nach dem Lesen des Portraits freue ich mich auf weitere spannende, informative und bereichernde Diskussionen.

--------------------------

Zur konkreten Frage: Winzer sollen alles dürfen: Düngen, spritzen, konzentrieren, zuckern, säuern, Alkohol zugeben, cuvettieren, (re-)fraktionieren, aromatisieren, und was sonst noch moderne Technologie uns bescheren mag.

Nur zwei Bedingungen wären für mich absolut unumgänglich:
1. Der Herstellungsprozess und das Ergebnis muss einem vernünftigen Lebensmittelrecht entsprechen.
2. Der Winzer muss sein Tun am (Rücken-)Etikett verständlich und detailliert offenbaren.

Dann habe ich als Konsument die Wahl. (Und ich habe wenig Sorge, diese meine Wahl entsprechend treffen zu können.)

Neue Kommentare

--- 04.09.18 @ 20:56
Über eine Monokultur aus Klonen künstlich geschaffener Lebewesen – über den Weinbau / PICCOLO: Aus einem alten "Spiegel" Artikel 30.10.1978 - Deutsche Winzer ziehen der Biene wegen den Zorn des Waldgängers Wellenstein auf... [mehr]

--- 04.11.17 @ 09:30
Über würdige, reife Weine / schischi: Mein persönliches Highlight - Uns hatte einmal ein Winzer, das muss so um 2010 gewesen sein, einen Weißwein... [mehr]

--- 09.10.17 @ 20:27
Was Chemtrail-Glaube und Biodynamischer Weinbau eint / OberkllnerPatzig: Feuer - Was man womöglich noch hinzufügen kann ist, dass manche Winzer, die sich rühmen,... [mehr]

--- 18.04.17 @ 12:49
Rauf die Preise! / PICCOLO: Schnell kommt man ans Bildermalen... - Doch schwer an Leute die es bezahlen. So salopp sagen, die Preise sollen rauf,... [mehr]

--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]

Blogs Archiv

Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 16.04. @ 10:11
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33

SPEISING Suche
suchen!
Gesamtkarte
Lokal finden
suchen!
?ber uns | Sales | Kontakt | Impressum | Presse | Partner
JPETo™ Content Management System
design by
DMC

Diese Website verwendet Cookies, um die angebotenen Services zu verbessern. Die weitere Nutzung der Website wird als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Einverstanden | Mehr erfahren