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Das Weinlog
16.05.06 @ 13:38
Ein Fingerhut um 5 Euro
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Vielen Dank an Andrea Riegl für diese Anregung: Wir haben zwar schon viel über die Preisgestaltung bei Weinen in der Gastronomie diskutiert, aber die Unsitte der Mikro-Einheiten zu horrenden Preisen wurde noch nicht angeschnitten.
Wein & Co schreibt seine glasweisen Einheiten in 1/16-Preisen an, anderswo gibt es Zehntel-Gläser. Nicht selten um die fünf Euro, auch wenn der Wein nicht immer hält, was der Preis erhoffen lässt. Ich persönlich boykottiere diese Fingerhut-Einheiten - bei Wein & Co kann ich mir wenigstens eine Bouteille zum Shop-Preis einverleiben. Auch wenn es nicht für Aktionsweine (warum eigentlich?) gilt und man zu Wasserkonsum zwangsverpflichtet wird.
Wie sind Eure Erfahrungen mit der Preispolitik bei Kleinsteinheiten? Kann uns jemand Wein-Lokale mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen? Werbung ausdrücklich erwünscht.
21 Kommentare | Kommentar abgeben
tastatour, 23.05.06 @ 14:39
Literatur-Quickie
Den Witz "Treffen sich zwei Mühlviertler Bauern..." darf ich hier sicher nicht fertig erzählen.
Schon eher hierher passt Klaus Nüchterns Reisebericht: "[...]Als ich das regionale Taxiunternehmen kontaktierte und mitteilte, dass ich einen Wagen für die Fahrt von Klaffer nach Aigen-Schlägl benötigte, meinte die Dame am Telefon schlicht: 'Warum?'"
Der hiesige Wein wird ziemlich sicher sowohl zum Witz als auch zu K.N. passen.
Minimalist, 23.05.06 @ 09:23
Ökonomischer Schub?
Meinen geliebten Mühlviertlern zur Warnung:
ein Zwergerlschluck 08, "Granitleitn" MV DOC wird nicht viel mehr als EUR 0,18 erzielen.
Es sei denn, sie holten sich Traubinger Marketing-Unterstützung.
Ich befürchte allerding auf den Naturallohn (mehr wird nicht möglich sein) werden wir nicht sehr heiss sein :=)
pastinake, 23.05.06 @ 08:58
Mühlviertler DOC
Im Mühlviertel ist sogar der Most saurer als anderswo, wie muss erst hier gekelterter Wein schmecken! Habe mal eine historische Karte des Donautals oberhalb von Linz gesehen, in der einige Weinberge eingezeichnet waren. In Ottensheim gibt es heute noch noch den Ortsteil "Weinberg".
Über den Weinbau (Betonung liegt auf BAU) in Gamberg und in Kirchschlag sollten wir besser den Mantel des Schweigens breiten ....
sonjaaa, 23.05.06 @ 01:03
muehlviertler wein
als Verehrer von Freistaedter Bier kann ich nur sagen: Wein im Muehlviertel: COOL - das hat was.
Auch wenn s etwas deplatziert ist in Bezug auf Bernhard Degens sehr diskussionswuerdigen Beitrag.
Bin gespannt auf den Muehlviertler DP - oder anders: der Graniterne - bei der Kaelte dort und dem Wind - puh.
-hs, 22.05.06 @ 18:01
@Biering: Mühlvierteler Weinbau - zu früh oder zu spät?
ohne dass ich oder meine Vorfahren dort geboren wurden, wage ich es doch auch, mit ein paar mehr oder minder intimen Kenntnissen aufzuwarten.
Folgt man in St. Martin im Mühlkreis der Neuhauserstraße so passiert man nach wenigen hundert Metern die links abzweigende "Weinleiten" (zugegebenermaßen wird sie bald danach von der Bräustraße gekreuzt, doch das ist eine andere Geschichte).
Fährt man weiter nach Untermühl und dann Richtung Kirchberg ob der Donau so liegt linker Hand in perfekter Süd-Ost-Exposition der Winzberg.
Nur zwei Hinweise auf den historischen Weinbau im Mühlviertel. Einen Weiteren erkennt man unschwer im Wappen des auf der anderen Donauseite gelegenen Aschach.
Bis ins späte 19. Jahrhundert wurde in Oberösterreich und eben auch im Mühlviertel Weinbau betrieben, wenn auch der Ruf die letzten Jahrhunderte nicht mehr der Beste gewesen sein soll.
Nun mag man einwenden, das sei alles Hefetrub von vorgestern, doch in den letzten Jahren finden sich immer mehr Unerschrockene, die auch in dieser Region Wein zu keltern gewillt sind:
So unweit von St. Martin in Mühllacken Erwin Rabeder vom gleichnamigen Weingut oder Johann Kraus vom Weingut "Mühlviertler Stern Gartl" in Hochbuchedt (nahe Kirchschlag). Nicht mehr geographisch aber doch geologisch dem Mühlviertel zugehörig ist auch das in Gaumberg (Leonding) gelegene Weingut der energischen Alexandra Reisenberger, die sich nicht nur auf Weinbau sondern auch auf Baubehördenspießrutenlauf zu verstehen scheint.
Wer weiß, würde der Untermühler Winzberg etwas weniger Südböhmischen Pluton und etwas mehr Kalk aufweisen, könnte man ihn vielleicht für unseren Pinaut in Erwägung ziehen.
sonjaaa, 22.05.06 @ 11:40
ad Pastinake
sorry Pastinake, mir ist ein Fehler unterlaufen: Ja natuerlich, der Neulinger ist in Weitersfelden (Geburtsort meiner Mutter) und in Freistadt (mein Geburts- und Aufwachsort) im oberen Aisttal ist das relativ neue Wirtshaus: "Neumuehle" - sehr romantisch gelegen und mit eigener Lammzucht. Ueber die Einrichtung kann man streiten, aber das Haus an sich und die Terrasse sind sehr nett. Und in der kulinarischen Wueste des Muehlviertler Kernlandes ist das neben dem Weiermann (dort wuerde ich allerdings wirklich nur Bier trinken) ein wahrliches Kleinod.
Es ist allerdings absurd, dass hier auf Traubing ausgerechnet das Hopfenparadies Muehlviertel diskutiert wird. Man sollte eine kurze Umtaufe auf Biering ueberlegen.
Minimalist, 22.05.06 @ 10:53
Optionen
Ich glaube, noapino hat (wie schön öfter) in die Zukunft geblickt. Ich wage zu verstärken: im Segment der Dienstleistung (eben nicht nur der Finanzdiensleistungen) werden sich "Optionen" verbreiten.
Die "Option" eigenen Wein in gewünschtem Ambiente mit bestmöglichem Service mit hervorragender Küche,...
Wir machen so etwas ähnliches mit unserem Lieblingsinder (Bombay Palace in Linz). Wir kaufen (zu viert) ein junges Schaf vom Grundlsee, bringen die Leber und Schulter,.. 2 Tage vorher ins BP. Die Küche mariniert sie geheimnisvoll und serviert Sie frisch "vom Tandoor", wenn wir auftauchen. Verrechnet wird der Kartenpreis minus vereinbartem, geringem Abschlag.
Dazu, 2-3 Flaschen aus dem Weinkeller, bei dessen Bestückung wir uns, völlig kosten- aber nicht wertlos, eingemischt (beraten?!) haben. Darunter vielleicht einen 01, Ornelaia oder eine 90, "Comtesse" nach einem 00, "Privat" von Gross?
"Option" heisst auch gegenseitiges Vertrauen. UND, sie muss einen vorher vereinbarten Preis haben (z.B. EUR 20 "Stoppelgeld", falls wir doch einen eigenen "Beaucastel" mit nehmen).
pastinake, 22.05.06 @ 08:55
GH Neulinger
Lieber Sonjaaa,
als Mühlviertel-Fan mit Leib und Seele habe ich gegrübelt, warum mir in Freistadt der schon oft von Ihnen gelobte GH Neulinger entgangen ist. Googlen hat das Geheimnis gelüftet: der gelobte Wirt ist in Weitersfelden zu finden. Ich erhebe also vehement Einspruch gegen diese Fusionsbestrebungen!
Aus Wiener Perspektive mag das gesamte Mühlviertel ein einziges Freistadt sein, wir vor Ort bestehen aber schon auf unseren provinziellen Differenzierungen ;-))
Ansonsten: danke für den Tip. Bin schon neugierig auf dieses Wirtshaus, der letzte Besuch fand vor ca. 20 Jahren statt auf einer Radtour statt, da hat sich sicher viel geändert.
profiler, 21.05.06 @ 11:48
kalkuliern usw.
wenn ich mich recht erinnere, ist es genau um dieses thema einmal, in der leider längst verblichenen, zeitschrift von alois v. stangl gegangen. damals wurde zusammenfassend gesagt, dass ein glas aus einer bouteille mindestens ein sechstel des flaschenpreises kosten muss. so weit so gut....
aber wie wird der preis der bouteille konsumentenfreundlich kalkuliert?
üblicherweise kommen zwei verfahren zum einsatz, nein eigentlich drei, wenn man "auge mal daumen" dazurechnet. die erste methode ist die einer normalen progressiven kalkulation vom einstandspreis ausgehend mit prozentual angewandtem rohaufschlag. da kommen dann die preise raus bei denen topweine für normalsterbliche nicht mehr bezahlbar sind. die zweite, mir sympathischere, art zu kalkulieren ist die, wo hergegangen wird und zum einkaufspreis ein aufschlag von, sagen wir der einfachheit halber, 10 bis 15 europas dazugerechnet wird. ich kenne genügend betriebe wo entweder nach der einen oder der anderen methode vorgegangen wird. jeder kann sich selber ausrechnen wo der grössere umschlag festzustellen sein wird.
gruss
pilzkopf, 19.05.06 @ 22:52
Wenn ein Wirt rechnen kann...
...lässt er sich den mitgebrachten Wein mit 10 bis 20 Euros gut bezahlen. Wenn ich mir vorstelle wie einige mir gut bekannte wirte ihre megaausgestatteten Weinkeller finanziell bedienen, kann das nur in die totale Pleite führen. Kann aber der Gast seine Bottle mitnehmen und dazu noch ein leckeres Essen verzehren, verdient der Wirt mehr als er sonst hat...
sonjaaa, 19.05.06 @ 14:18
weinpreise
Einen vernuenftigen Weinpreis erlebte ich zuletzt im Gasthaus Neulinger in Freistadt. Zugegeben, das ist nicht gerade um die Ecke, aber in Wien faellt mir beim besten Willen nichts ein.
Ich erinnere mich mit Schrecken an ein Glas Riesling beim Mittagessen im Novelli: 7,50 Euro vor 2 Jahren, ohne Vorwarnung! Ich denke mit Schaudern an Naschmarktstaende, wo die Weinpreise an der Bar(!) bei 4,50 Euro beginnen.
So gerne ich Wein trinke - ausserhalb von Heurigen und Haubenlokalen bleib ich beim Bier und den guten Wein vergoenn ich mir entweder zu Hause oder im Urlaub. Bez. Bier geht mir die Pfifferl- und Seitlerei im Uebrigen auch gehoerig auf die Nerven.
alma, 18.05.06 @ 15:46
unlängst, wo nur?
Szene 1: Ich bin mir nicht sicher, welche Flasche ich wählen soll. Nicht um meinetwillen, aber mit dem Schulfreund hab ich noch nie Wein getrunken, möchte, dass es ihm gut geht. Der verständnisvolle Maitre sagt: Na mach'ma die Flasche auf und schauen, ob's passt. Sonst nehmen's was anderes. Der Rotgipfler vom Alphart hat gepasst. Aber ich hätt ihn nicht nehmen müssen. Der wär dann glasweise und fair verkauft worden.
Wo? Restaurant Schöneck, Innsbruck.
Szene 2: Ich möcht keine Flasche, nur 1 Glas. Kenne den Wein nicht. Das verständnisvolle Mädel gibt mir einen Kostschluck, der fast 1/16 ausmacht. Wein passt. Sie misst in einem kleinen Krügerl das Achtel ab und schenkt es aufs Sechzehntel drauf. Gut eingeschenkt!
Wo? Ja wenn ich das noch wüsst!
pivu, 18.05.06 @ 15:25
klein aber oho!
Ein kleiner Schluck kann schon Sinn machen, aber nur unter 3 Voraussetzungen: 1. großes Glas (mind. Riedel Chardonnay, und eben kein "Fingerhut")), 2. großer Wein, und 3. wenn ich "Wein arbeiten" (also Verschiedenes verkosten) und nicht genießen (= trinken) will!
succo, 18.05.06 @ 12:45
der verkaufshit
"ZWERGERLSCHLUCK" = 1/16 l um
euro 1,00
so bekommt man jede einzelflasche weg!!
gasthof zur weintraube/nibelungenhof
3133 traismauer
noapino, 17.05.06 @ 21:38
BYOB bzw. Stoppelgeld
"Bring your own bottle" halte ich für ein Konzept von dem sowohl Wirt als auch Gast profitieren können.
Und je nach Restaurant scheint mir auch Stoppelgeld in der Höhe von 20€ durchaus kein Raubüberfall.
Dann sind auch absolute Topweine zum Essen drinnen ohne an Verpfändung von Haus und Hof denken zu müssen. (Zumindest solange die Flaschen in Zeiten erworben wurden, in denen die Preise - zumindest nach aktuellem Maßstab - noch im Rahmen waren.)
BYOB wäre vielleicht eine sinnvolle Kategorie für den Falter-Führer "Wien, wie es isst".
andreasbigler, 17.05.06 @ 20:26
Preisdiskussion mach'n wir beim Festl ....
Wenn ich mich hier über vernünftige und absolut unfaire Preise auslasse, dann hab ich es die nächsten 20 Jahre nicht mehr lustig und da ich auf lustig steh, reden wir beim Geburtstagsfestl über Preise und Geigen, die man zwischen zwei Backen spielt .....
andreasbigler, 17.05.06 @ 20:12
@ Gusto
..... das ist auch eine vernünftige Klakulation, denn so verkaufst du auch deine Weine mehr als nur einmal und siehst deine Gäste öfter! Aber anscheinend gibt es genug Idioten, die Kalkulationen x3 +Bedienungszuschlag +Ust akzeptieren, sonst würden so manch "heroische" Kalkulanten nix verkaufen!
andreasbigler, 17.05.06 @ 20:08
Auch wenn es nicht für Aktionsweine (warum eigentlich?) gilt
Erinnert mich an meine seltenen Einkäufe in "Fetznbuden". Ich kauf Hemden, Hosen und einen Anzug um gute 800 Euro und nehme ein paar Socken aus der Aktionskiste mit dazu. "Die Sockn müssn's aber bar zahlen, weil die sind in Aktion". Der böse Bigler: "Na dann räumen's den Rest auch wieder ins Regal" ......
O.K., hat nix mit Wein zu tun, ist aber der selbe Sch....
Minimalist, 17.05.06 @ 06:20
rechnen?
3 Tage im Friaul. Livio Feluga's Osteria. Von seinem Spitzenwein 01, "Sosso" Riserva gibt es im Lokal die Flasche um EUR 31. Das Glas um EUR 4,40 (bei friulischer Gastfreundschaft immer mehr als 1/8).
Nach kurzer Rechnung: das Glas!
Gusto, 16.05.06 @ 22:49
Weinpreise
Taverne am Sachsengang; die verrechnen 10 Euro zum EKP der Flasche dazu, das ist für ein Lokal dieser Klasse und Kategorie sehr anständig
PICCOLO, 16.05.06 @ 16:01
Unsitte ist gut gesagt
Ich verstehe das bei einer Verkostung in einer Weinhandlung, oder beim Weinbauer. Die „echten” Kundschaften findet man dann sicher schneller heraus. Aber in Lokalen, wo der Wein sicher von haus aus hoch berechnet ist, sollte man nur günstige Sorten in so kleinen Mengen ausschenken, wenn man schon meint man kommt ohne das nicht aus. Sonst müsste es möglich sein einen Fingerhut gratis zu verkosten. In meiner Hütte geht das so. In fast allen Fällen wird dann die ganze Flasche gekauft und noch eine und noch eine
Wenn nicht -- hat einer dann bei Steuerprüfungen, wenn der Rohaufschlag nicht stimmt, die Ausrede der vielen angetrunkenen Flaschen – die man dann aber ohnehin zu verschiedenen schnell erfundenen Anlässen selber verputzt, oder zum Kochen braucht.
So wertvoll darf in einem Restaurant ohnehin kein Wein sein. Denn für gewöhnlich haben heute die Weintrinker das „Beste” daheim im Keller. Aber angeben ist ja oft bei Wirten so schön, wie man kennt.
Ärgerlich ist das sicher auch bei Bier. Man weigert sich eine „Halbe” auszuschenken und wenn man den Literpreis für die „Pfifferl” ausrechnet ist man oft bei 18 Euro!! (Der Preis für ein halbes Fass!!! ) Das spottet dem Recht auf Gastfreundschaft
--- 04.09.18 @ 20:56
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--- 09.10.17 @ 20:27
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--- 13.10.16 @ 13:42
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Das Weinlog --- y-day @ 10:11
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