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SPEISING Open

30.12.10 @ 13:15

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2010 wurde viel gejammert. Berühmte Köche kochen nun auf kleineren Flammen, bestehende Hotels wollten sich keine Luxusküchen mehr leisten und auf die neuen Hotels heißt es noch größtenteils "Warten". Die Krise ist noch nicht vorbei, auch wenn die Betriebe dafür bereits Personalvorkehrungen treffen. Der Transfermarkt scheint noch nicht ganz abgeschlossen.
Aber wie sieht Euer persönliches, kulinarisches 2010 aus? Was waren die High- und was die Lowlights des Jahres?

22 Kommentare | Kommentar abgeben

PICCOLO, 15.01.11 @ 23:49

Don´t look back...
Es ist ja alles wie immer in Butter. Der "Speisinger" ist ein Charakter voll Wohlgemut.

Nach meiner Ansicht hat sich die Situation der gesamten Gastronomie weiter verschlechtert. Die Qualität der Nahrungsmittel nimmt stetig ab, nur die Banderolen an den Kisten werden besser.

Von nachhaltigem Wirtschaften und Arbeiten haben die Köche und Wirte oder Hotelliers auch kaum noch was gehört. Lippenbekenntnisse auf Kongressen, toll aufgemotzte Meinungsabbilder in den Zeitschriften und immer mehr Industriefraß der ausschaut wie von Oma hausgemacht.

Man muß die Perlen schon suchen, so einfach gehts nicht mehr.

Ein Freund, Gesinnungsgenosse und Gast hat es vor kurzem auf den Punkt gebracht: Sein kulinarisch absoluter Tiefpunkt des 10er Jahres war das Dessert seines Silvestermenüs: Mousse von Manner Schnitten...
Für mich und ein paar Kollegen die ich kenne, war es ein ganz normales Jahr, ich glaube dass kleine Betriebe diese Krisen gar nicht spüren.

kubse, 14.01.11 @ 16:50

Viel Freude, kaum Jammern.
Mein kulinarisches Highlight 2010 war eindeutig die Wiederkehr nach Traismauer, ich hab hier in diesem Forum weiß Gott kein Hehl draus gemacht (und erfolgreich mitgewirkt, dass Leute wie saskia angesteckt wurden)! Patzig sei's gedankt, der mich mit seiner Kritik damals daran erinnert hat, dass es auch abseits der Kronen und Hauben Großartiges (nein, nicht solide bis tolle Wirtshausküche wie z.B. beim Gössnitzer, sondern wirklich Kreationen, die staunen machen!) gibt!

Ganz besonders gefreut hat mich die Rückkehr des GS in ein erstmals wirklich schönes Katzenlokal. Die Qualität und Preiswertigkeit der Speisen war schon früher toll, nun sitzt man auch ausgesprochen gemütlich bei ihm! Dass der Haubenzirkus dort Einzug gehalten hat, ist für mich persönlich kein Vorteil, aber dem Günter wünsche ich dabei alles alles Gute!

Lowlight und beinahe persönliche Trauer bedeutet für mich der Abstieg des "At eight" im Ring's-Hotel. So günstig gelegen, ist es nun keine Option mehr hinzugehen - und wie gern tat ich es früher!

Mein ganz großer Neujahrsvorsatz ist ein baldiges Wiedersehen mit dem Triad-Team. Volle zwei Jahre nicht mehr dort gewesen, große Schande! Aber die Bucklige Welt liegt halt auch nicht so richtig vor meiner Haustür...

Morgen ist erstmal das Wetter dran. Ihr werdet lesen.

Thun23, 14.01.11 @ 14:52

Da gabs viel - aber eines war unschlagbar
Das Bistecca Fiorentina beim Floh vom dry aged oesterreichischen Rind. Einfach weils mich so ueberrascht hat. Dachte immer es waere nicht moeglich mit heimischen Rindviechern sowas darzustellen, aber es war himmlisch zart, buttrig, der reine Fleischgeschmack, keine Beilage noetig, nur Fleisch, Fleisch, Fleisch.

Und waehrend anderswo mit so einer Qualitaet ein Leben bestritten werden koennte, was geschieht in good old Austria - er nimmts von der Karte der Floh, grad jetzt wo ich suechtig geworden bin.

Und mich bitte nicht falsch verstehen, ich hab 2010 in den Schwarzwaldstuben und im Steirereck gegessen, beides mal umwerfend gut, aber das Fleisch vom Floh hat mich ins Herz getroffen.

absolut2002, 14.01.11 @ 11:03

fast vergessen...
... aber dank Nowak von der Presse heute wieder daran erinnert: mein bestes Fischgericht des Jahres 2010 war das Wurzelfleisch vom Saibling im Motto am Fluss!

absolut2002, 13.01.11 @ 22:33

Es waren viele Highlights im Jahr 2010, die so unterschiedlich waren, wie sie nur sein konnten.
Da war diese Currywurst in der Fußgängerzone Kölns, für die man sich ca. 30 min anstellen musste. Die war es wert! Auch wegen den unterschiedlichsten Leuten um mich herum: angefangen bei Büroangestellten, über Familien mit Kindern, bis zu Jügendlichen. Alle wollten diese eine Currywurst!
Da war dieses perfekte Beef Tartare mit Pommes in Paris, im Cafe Casette, das so zart und geschmackvoll war. Mit Gurkerl, Kapern und würzigem Senf.
Das toll marinierte Fleisch, am Spieß serviert, im Grill House ("we make vegetarians predators") in Chisinau zählt für mich nicht nur zu den Jahreshighlights, sondern zu den Highlights der letzten 3 Jahre.
Alles, das wir im Budapester Nansci Neni bestellten! Da möchte ich wieder hin und würde auch jede Woche hinfahren, so gut war es.
Auch in Wien gab es viele Highlights: die Gastfreundlichkeit verbunden mit toller Wiener Küche und besten Weinen beim Gustl Bauer. Das Ambiente, die besten Schnecken und mein absolutes Lieblingsgericht Hummerkraut im Vestibül.
Alle Jahre wieder und somit auch dieses Jahr die Kalbsbutterschnitzel im schönsten Garten Österreichs des Loibnerhofs.
Ich könnte den ganzen Abend so weitermachen, belasse aber hiermit.

dschungeltier, 12.01.11 @ 15:58

@tresi:
dann tät ich darum bitten, die angeführten lokalitäten zu empfeheln, damit ich, wenn ich in brussel bin, auf speising was gscheites find.

tresi, 11.01.11 @ 13:20

Absolutes Highlight war sicher Comme Chez Soi in Brüssel und dann gleich Restaurant Zeno in Brügge, beides absolut top!
Die Qualität vom "Schuhbeck" in München finde ich in Wien auch, jedoch gab es dort - v.a.für unsere männlichen Mitesser- einen absoluten Höhepunkt: ein Aperitif-Bier war ein Krügel um Euro 4,-- und das wird man in der Wiener Spitzengastronomie nicht so leicht finden.

In der Steiermark verbrachten wir schöne Stunden beim Fink-Haberl in Ilz und im Restaurant Sattler, genossen dort und wie immer auch bei der Familie Pongratz (Gamlitz) tolle Weine.

In Wien war unser absolutes Toperlebnis sicher das Vestibül und vom Service her unschlagbar das Woracziczky!

Und nachdem wir lange überlegt haben ist uns keine wirkliche Enttäuschung eingefallen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass wir sehr unvoreingenommen geniessen und uns lieber über gutes Essen und guten Wein unterhalten als über Kleinigkeiten zu ärgern.

Und so freuen wir uns auch heuer wieder auf genussvolle Stunden!

dschungeltier, 09.01.11 @ 16:56

das letzte jahr war gut
Das Feles sperrt auf, ebenso unser Fritz in der Kochwerkstatt. DIE zwei Highlights in kürzester Zeit.
An-Do Fisch, Licht und Schatten auf einmal, zum Schluß doch viel mehr Licht als Schatten, auch wenn die Tische einfach zu klein sind.
Hervorragende Lokale aller Preisklassen während eines tollen Urlaubs auf Mallorca (http://www.speising.net/reisen/tour/mallorca_ballermann_und_pensionisten_oder_mehr/)
Der Gössnitzer, ein hervorragendes Lokal mit einem hervorrragenden Philosophen und Koch als Wirten. Leider viel zu weit weg ums öfter als einmal im Jahr zu schaffen.
Ach ja, und natürlich heftige Diskussionen über Beatles und Stones in Vikerls Lokal.

laurent, 09.01.11 @ 14:30

zu dschungeltier, y-day @ 18:04
Jetzt wo Sie mich drauf aufmerksam machen ( tut mir leid; wollte sie damit nicht kritisieren) hab ich ihren nachträglichen Eintrag gelesen--dschungeltier, 19.02.10 @ 14:18

Was nichts an der Tatsache ändert: Es gilt auch für mich: Nie wieder!

dschungeltier, 08.01.11 @ 18:04

werter laurent
bevor man andere poster kritisiert, wärs angebracht nachzulesen. dann hätten Sie gesehen, dass ich nach einem erneuten besuch des himmelreichs meine bewertung mit dem ausdruck des bedauerns zurückgezogen hab und unter dem jetzigen wirten nie mehr hingeh. dann hätt sich schon einmal ein teil ihres rückblicks erübrigt.

TomCool, 06.01.11 @ 10:59

@Patzig & Feles
"das FELES, genau dort wieder aufgesperrt hat, wo ich in Zukunft wohnen werde. "

ich hab das so in Erinnerung, dass das Feles shcon offen hatte, und du DESHALB dort hinziehen wirst.

laurent, 03.01.11 @ 18:51

High- und Lowlights des Jahres?


Highlights des Jahres

Zum Nussgart´l (Wien) Ausgezeichnete Küche, (zu) große Portionen um mehrere Gänge zu genießen, toll engagierter Service mit Schmäh und Überblick; äußerst erfreulich und empfehlenswert!

Taverne am Sachsengang (Groß Enzersdorf) Sachsengang ist kein Lokal wo man nur einfach schnell was essen geht, da braucht’s einen besonderen Anlass um Besonderes zu erleben

Pils, Roteau bei Traisen: Nicht nur auf Grund der optischen Veränderung, sondern besonders wegen des sehr engagiert agierendem Service, einer wunderbaren Küche eine äußerst empfehlenswerte Adresse. 2 von 4 Balken: - Bestens passend

Lowlights des Jahres

Himmelreich Mariazell: Dschungeltiers..in der kulinarischen Einöde Mariazells ist das Himmelreich durchaus einen Speising Punkt wert ….absolut nicht nachvollziehbar

Marktachterl, Wien: Die Hype, die es da gab- schwer nachzuvollziehen

Kopp, Wien: Als Empfehlung ( 1 Punkt)würde ich es nicht werten

epicuria, 02.01.11 @ 16:00

corr. die zweite
vorher durchlesen und dann posten wär' nicht schlecht.
der sohn hat natürlich nicht nur einmal platten aufgelegt. sondern - es war einmal. nicht einmal der legt dort mehr auf, weil schon zu alt.

epicuria, 02.01.11 @ 15:58

ich verbessere
die 30 euro auf 39. noch immer ein schnäppchen.

epicuria, 02.01.11 @ 15:57

weil meine tochter ein jahr in paris gelebt hat
sind meine gastronomischen erfahrungen sowohl positiv als auch negativ davon geprägt, dass ich den vorteil einer "eigenen" wohnung dort redlich genutzt habe.

positiv: das geburtstagsessen im "la grande cascade" im bois de boulogne (das pré catelan hatte urlaub, hätte das doppelte gekostet und hätte kaum besser sein können) - großartiges belle epoque ambiente, klassische, aber doch kreative küche, weinauswahl durchaus leistbar - wunderbar.
auch sehr angenehm überrascht von den abendmenus im bistrot de la muette: öfter dort gegessen, immer sehr gut, drei gänge mit kir royal, 1/2 flasche wein pro person und espresso wohlfeilst um 30 euro.

negativ: viele andere namenlose lokale, wo man für zwei salate mit zu viel gésiers (wäähhh - ich hatte vergessen, dass das hühnermägen sind) und eine flasche wein oder zwei crêpes und eine flasche cidre fast genauso viel zahlt wie für das gute menu im bistrot.

touristenschicksal, wenn man sich müde und hungrig irgendwo hinsetzt, weil die füße nimmer weiter wollen.

hier in wien ist sicher die neue katze das highlight punkto preis/leistung.

negativ: ich alte kuh muss also wirklich ins badeschiff gehen, wo mein sohn platten einmal aufgelegt hat, um auch nur minimal in den genuss der petz'schen küche zu kommen. das darf's doch nicht sein. *murr

adriano, 02.01.11 @ 13:16

Best:
Iuno, sowohl im Preisleistungsverhältnis wie auch absolut.
Lobo y Luna ist auch ganz große Klasse, kostet halt recht viel.

schischi, 02.01.11 @ 11:18

High:
Feles
1070
Ando Fisch

Low:
Magdalenenhof

cmling, 31.12.10 @ 21:50

Krustazeen
Oder auch Krebstiere, Krustentiere, Schalentiere. (Ich habe auch einen Moment nachdenken müssen.)

saskia, 31.12.10 @ 16:54

@Oberkllner
Bitte was sind "Krusterzehen"???

saskia, 31.12.10 @ 16:52

Erinnerungen...
Für mich persönlich waren es die kulinarischen Explosionen in Traismauer,die das Jahr wirklich verschönert haben :) (Ich weiß,ich werd schon penetrant)
Unbedingt möchte ich mir für die allernächste Zeit das ANDO-Fisch vornehmen.
Auch ins Stern wieder zu Innereien und auch das Vickerl sollte mich bald wiedersehen.
Wünsche allseits einen schmackhaften Rutsch in ein hoffentlich wohlschmeckendes neues Jahr !

OberkllnerPatzig, 31.12.10 @ 10:33

...muss noch das Motto am Fluss hinzufügen -
und eventuell das Essen heutabend ...?

OberkllnerPatzig, 30.12.10 @ 13:25

Ein ewiges Highlight bleibt für mich der Yppenplatz und ganz besonders das ANDO-Fisch. Es gehört für mich zu den schönsten Momenten, dort bereits am Nachmittag aufzutauchen, sich langsam einen Appetit anzusüffeln, ein paar Austern zu verzwicken und schlussendlich in Fisch und Krusterzehen zu baden (Hallo, Major!). Der Blick wandert hinüber, dort ist leider kein Noi mehr, ein trauriges Lowlight, dass Denise Amann hier nicht mehr kocht. Das Noi heißt jetzt Rasouli und muss noch ausprobiert werden. Ein Nachmittag, der in den Abend träufelt, gehört auch in der Weinbeisserei im Kamptal zu den schönsten gastronomischen Erlebnissen überhaupt. Und viel langsamer kann Slow Food auch nicht sein, ich schwör es. Dort schmeckt man mit jedem Bissen die Zeit, die in den Produkten steckt. Seufz, "Hinwoll"!
Ein weiteres Hightlight ist für mich, dass die Katze 3, also das FELES, genau dort wieder aufgesperrt hat, wo ich in Zukunft wohnen werde. Und ich freue mich wahnsinnig für den Günter, dass er eine Haube für seine Speisen bekommen hat.
Außergewöhnlich gut habe ich in Zur Linde in Laaben gegessen, die sind sehr ambitioniert - ich wünsche ihnen einen langen Atem. Ein Atem, den die Melichars in ihrem Nibelungenhof schon lange beweisen. Endlich war ich dort und bin ausgesprochen angetan von dem, was die beiden dort auf die Beine stellen. Wenn man mich fragt, wo man in Wien unkapriziert sehr gut essen kann, antworte ich spontan mit: Im 1070. Dort passt es einfach. Wirklich wunderbar. Ein wenig spooky aber sehr gut auch das Essen beim Gianni im 19. Hieb - den solltet Ihr nicht auslassen! Das Iuno in Münchendorf und das Lobo y Luna in Wien-Neubau konnten mich 2010 ebenso restlos überzeugen.

Ja, und gut getrunken habe ich auch - da fällt mir zu allererst die Cuvee R von Martin Pasler ein. Habedehre, what a Wein ...! Und dann natürlich das gesamte Sortiment von Birgit Eichinger. Die hat es einfach drauf, potzblitz!

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