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Das Weinlog

08.10. @ 15:32

Riesling-Cup Österreich : Deutschland

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Thema Fußball, naja, wir leben immer noch von "Córdoba"!
Thema Wein, in Berlin "muss" man mit der von Österreichern geführten Weinbar "Cordobar" leben! Hier zeigen wir wie Weinbar geht.

Die Rebsorte Riesling, übrigens eine Kreuzung aus Heunisch, Vitus sylvestris und Traminer, eignet sich vorzüglich für ein Länderspiel. Sie stammt wahrscheinlich aus Deutschland und ist dort auch von großer Bedeutung. In Österreich steht sie im Schatten des grünen Veltliners, obwohl sie für mich die spannenderen Weine hervorbringt.

Stattgefunden hat der Vergleich im "Stadion Lingenhel". Dank gebührt dem Team und eine gelungene Küchenleistung war eine gute Vorbereitung.

Die Aufstellungen:
2 mal 14 Spieler mussten ran, Alter zwischen 2004 und 2015.
Auf beiden Seiten eine Vielzahl an Stars und einige Nachwuchshoffnungen, und um dem " Special Needs Gedanken" Rechnung zu tragen, wurden die Weine blind verkostet.
Nach einer äußerst dramatischen Spielzeit hat die deutsche Mannschaft den Sieg davon getragen. Da waren sich alle einig. Spieler des Match war jedoch Weisser Marmor" 2013 vom Mayer am Pfarrplatz, in perfekter Verfassung wurde er für einen Deutschen gehalten.. :-)
Die Wachau hatte nicht den besten Tag,wurde jedoch getragen von Ried Schütt 2013 vom Knoll (in schöner Form) und die Hoffnungen liegen auf Leuten wie Rixinger aus Spitz mit seinem gelungenen Singerriedl 2015 und Geheimtipps wie Martin Muthenthaler mit einem bestechenden Viesslinger Stern 2013. Die Flanken wurden sehr gut von Seeberg 2011 vom Weingut Weszeli und Pfeningberg 2015 vom Proidl besetzt.

Auf Seiten der Deutschen gab es eine tolle Viererkette der Weingüter Von Winning (Kalkofen 2009 und Kirchenstück 2011) und Franz Künstler (Hölle 2014 und Weiß Erd 2012), die ein Bezwingen nahezu unmöglich machte ! Dazu ein tolles Mittelfeld mit Keller Kirchspiel 2014, Heymann Löwenstein Uhlen Lay 2015 und den Stars von Van Volxem: Gottesfuss 2012 und Scharzhofberger P 2015.
Gemeinsam mit einer Reserve, wie Dönnhof Hermannshöhle 2010 von Buhl Pechstein 2007, war der Sieg der Germanen nicht abzuwenden, zumal die österreichischen Altstars der Wachau nicht reüssieren konnten.

Die Problematik des Botrytisanteils macht sie oft plump und eindimensional im Vergleich.
Ich mochte diesen Stil nie und auch hier war die Meinung der Schiedsrichter nahezu einstimmig. Natürlich haben diese Weine in der Jugend einen großen Reiz.
Somit war es ein spannendes Aufeinandertreffen, mit kleinen Überraschungen und einigen wirklichen sehr gelungen Weinen! Abpfiff

Euer Michael Kantor
www.herbeck.wien

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