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Trific (D - Hamburg)

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Trific (D - Hamburg)

Das Trific schreibt über sich: "Wir kochen ohne Schnörkel ... reduziert auf den Geschmack." Das kann ich bestätigen, auch wenn sie die Teller schöner anrichten, als es dies Drohung "reduziert auf den Geschmack" vermuten lässt ;-)

Im Erdgeschoss, also oben, sitzt man untertags bestimmt sehr hell und schön am Nikolaifleet, am Abend jedoch machen die großen Fensterflächen die üblichen Behaglichkeitsprobleme. Schwarze Scheiben, die Kälte abstrahlen. So habe ich es auch erlebt. Da half der dauerdudelnde 80er-Soul auch nicht mehr. Es blieb ungemütlich.
Unten hingegen strahlen die Farben der Wände und das Mobiliar eine schön warme Behaglichkeit aus, der Raum ist wirklich gelungen. Unten sind auch die Bar und die Küche.

Vorweg kam ein halber, braun gebratener Knoblauch, in seiner Schale gegart und von dort rauszupulen: Herrliches Erlebnis, wunderbar süß und schwer süchtig machend. Dazu selbst gebackenes Brötchen (gut) und eine feine Zitronenbutter. Hat schon einmal gut angefangen.

Los ging es mit einem Oktopusbein vom Grill, welches perfekt gegrillt butterweich und zart war. Geschält war es nicht, dafür von einem feinen Kürbispüree begleitet. Dann kam im Rahmen des Menüs der Vitello Heilbutto: Rosa gebratene Scheiben vom Kalb mit einer Räucherheilbuttcreme und frittierten Kapernblüten. Das Gericht machte mich nicht restlos glücklich, schmeckte schon sehr mayonnaisig und ziemlich 08/15. Da hatte ich mir mehr erwartet.

Der Höhepunkt war hingegen die Krustentiersuppe mit Rotbarbe, Safran-Aioli und geschmortem Fenchel: Die Suppe war der konzentrierte Sommer, perfekt abgeschmeckt, leicht, kein traniges Krustentierkonzentrataroma (KTKA), sondern eine leichte Brise voller Erinnerungen an Marseille, Genua und Gallipoli. Die Rotbarbe darin war leicht gummig.
Gar nicht gummig war die saftig gegarte Keule vom Kaninchen mit Estragonsahne, Champignons und hausgemachten Tagliatelle. Alles an dem Gericht war wirklich gut, jedoch fehlte mir irgendetwas, damit es zündet. Es war mir zu brav. Da fehlte mir eine kontrastierende Konsistenz, etwas Knuspriges, genau so wie eine Geschmacksspitze - ich dachte da an erster Linie an Salzzitronen, Salzkapern, ... oder einfach ein paar Flocken Maldon-Salz.
Das Dessert habe ich ausgelassen, zu gut waren Zitronenbutter und Knofl ;-)

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In Summe schienen mir die Speisen risikolos wiewohl wohlschmeckend, wenn auch bar jeder Akkzente und doch recht mainstreamig und brav. Vielleicht auch, weil Koch und Patron Oliver Trific an diesem Abend nicht zugegen war. Who knows. Die Weinkarte war mir definitiv zu klein, größere Weine, womöglich gereift, gab es einfach keine.
Service war top, vier Gänge Euro 43.

Gregor Fauma


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Speising sagt

sehr gut

empfohlen am 22.01. @ 17:31

Adresse

Holzbrücke 7
20459 Hamburg
Deutschland
Telefon: 0049 40 41919046
Email: hb7@trific.de

Ruhetag(e): So, Feiertags
Küchenzeiten: Mo-Fr 12-15 und 18-22 Uhr, Sa 18-22 Uhr
Menüpreis: €€€

Inhaber: Fam. Trific
Küchenchef: Oliver Trific

www.trific.de

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