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Coffee Circle startet in Österreich

Preisgekrönte Spitzenkaffees, Konsumbewusstsein und soziale Projekte als Agenda

22.06.12 @ 07:06

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Coffee Circle bricht die Grenzen des traditionellen Kaffee-Geschäfts auf und verknüpft preisgekrönten Genuss, soziale Verantwortung und lückenlose Transparenz vom Kaffeebauern bis in die Tasse des Konsumenten. Die drei Gründer Martin Elwert, Moritz Waldstein-Wartenberg und Robert Rudnick verkaufen online und unter Vermeidung von Zwischenhändlern handverlesenen äthiopischen Spitzenkaffee.

Das Engagement geht über den Konsum hinaus: Mit der Rückführung von einem Euro pro verkauftem Kilo wurden bereits fünf eigene Hilfsprojekte in enger Zusammenarbeit mit den äthiopischen Herstellerkooperativen umgesetzt. So schließt sich der „Kaffee-Kreislauf“ von Coffee Circle.

Regelmäßig reisen die Gründer nach Äthiopien, um einerseits die besten Kaffees der aktuellen Ernte auszusuchen, aber auch um neue Projekte festzulegen und die finanzierten Projekte umzusetzen. Deshalb erhält Coffee Circle die sortenreinen Arabica-Kaffees unter Vermeidung von Zwischenhändlern direkt von ausgewählten äthiopischen Kooperativen. Diese befinden sich auf rund 1.900 Meter hoch gelegenen, bewaldeten Plateaus und bauen die bio-zertifizierten Bohnen in eigenen Waldgärten ohne Einsatz von Pestiziden auf traditionelle Weise an.

Coffee Circle bezieht ausschließlich Arabica-Kaffees, die bei sogenannten Cuppings (Verkostungen) selbst ausgewählt werden. Erst im Februar wurden neue Spezialitätenkaffees ausgewählt und eingekauft, darunter die Sorte Duromina, die zwei Tage nach dem Cupping zum besten Kaffee Ostafrikas gewählt wurde. So stellt Coffee Circle den außergewöhnlichen Geschmack und die Qualität der Kaffeesorten sicher, die sich von herkömmlichen „Fair Trade“-Kaffees genauso abheben wie von den handelsüblichen Blends der großen Anbieter.

Online Shop und Social Media – fairer Handel 2.0
Auf ihrer Website berichten die drei Coffee Circle-Gründer authentisch und transparent mit Videos, Bildern und Texten von ihren Reisen und Erlebnissen in Äthiopien, stellen Kooperativen und Kaffeebauern vor und zeigen auch den Fortschritt der geförderten Projekte bzw. geben Zubereitungstipps. „Das Internet bietet uns die Möglichkeit, äthiopischen Gourmet-Kaffee vielen Menschen zugänglich zu machen“, erläutert Robert Rudnick das Konzept.

Ein Euro pro Kilo verkauften Kaffees fließt zurück in eigene Entwicklungsprojekte in Äthiopien. Kunden entscheiden beim Kauf im Online-Shop von Coffee Circle selbst, welches Projekt sie unterstützen möchten. „Uns ist es wichtig, die Lebensbedingungen vor Ort maßgeblich zu verbessern und zu einer selbstbestimmten Zukunft beizutragen – ohne Abhängigkeiten zu schaffen“, erklärt Moritz. Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt in den Bereichen Gesundheit und Bildung – zum Beispiel durch die Finanzierung von Brunnen, Gesundheitsstationen und Schulausstattung. Hinter Coffee Circle steht ein wirtschaftliches Konzept. In diesem gehört die Lösung sozialer und ökologischer gesellschaftlicher Probleme mit zu den Unternehmenszielen. Coffee Circle wurde von den Gründern mit Hilfe eines Bankkredits gegründet. Sie haben für ihre Geschäftsidee ihre Jobs bei der Unternehmensberatung Roland Berger aufgegeben.

Schließlich setzt sich Coffee Circle auch kritisch mit der eigenen Umweltverantwortung auseinander. Gemeinsam mit dem Münchner Unternehmen ClimatePartner werden alle CO2-Emissionen, die durch den Transport des Kaffees von den Kaffeebauern in Äthiopien bis zu den Kunden in Österreich entstehen, kompensiert. Das entspricht ca. 95 Prozent aller von Coffee Circle erzeugten Emission. Dieses Engagement ist in Europas Kaffeeszene einmalig und unterstreicht den ganzheitlichen und visionären Ansatz von Coffee Circle.

www.facebook.com/coffeecircle
www.youtube.com/user/yourcoffeecircle
www.twitter.com/coffee_circle
www.flickr.com/photos/50183375@N08/sets/

1 Kommentar | Kommentar abgeben

OberkllnerPatzig, 24.06.12 @ 12:34

Getestet
Nach dem üblichen Herumprobieren von Mahlgrad und Anpressdruck habe ich mittlerweile perfekten Espresso - sensationeller Duft, schön runder Geschmack (Kerbelnoten!) und eine leichte Natursüße - großartig.

Das ganze Brimborium rund um die Genese von Coffee Circle ist für mich persönlich kein Grund, diesen zu bestellen, aber es macht es mir leichter, mich für ihn auf Kosten anderer zu entscheiden.

Ich finde es bemerkenswert, wenn drei junge Männer ihre "coolen" Beraterjobs an den Nagel hängen und etwas auf die Beine stellen, das auf ersten und zweiten Blick durchaus nachhaltig wirkt. Klickt Euch einmal durch.

Probiert es. Idee wie Kaffee sind es wert.

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