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Christoph Wagner's Weblog

02.07.04 @ 02:08

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Okay, damit, dass mein Schwarzbierkarpfen mit den Böhmischen Knödeln für Sonntagabend gestorben ist, muss ich leben. Aber kann mir vielleicht ein Fußballkundiger verraten, ob ich für Sonntag abend sicherheitshalber eine meiner letzten Flaschen Quinta do Noval 1963 dekantieren sollte, oder ob ich lieber vorsorglich eine Flasche Ouzo ins Tiefkühlfach lege?

11 Kommentare | Kommentar abgeben

steppenwolf, 07.07.04 @ 23:02

Fußball-Zwangsbeglückung
nachdem ich am Donnerstag beim s'Markamt war, wurde ich dort zwangsbeglückt. Allerdings entsprangen dort ganz freundliche Kommentare quer durch den vorderen Gastraum, die vom Fussball getriggert letztlich auch andere Themen betrafen. Und anschliessend fuhr ich wie alle anderen dann noch tatsächlich zum Lefti, dem Griechen in der Nähe vom Zartl. Und das war dann ein Vergnügen, die Freude der Hellenophilen zu erleben, die ich wesentlich ehrlicher und netter empfand, als sie bei einem österreichischen oder deutschen Sieg von den entsprechenden "Patrioten" geäußert wird.

andreasbigler, 03.07.04 @ 11:58

@ eclaire
Danke für die Beipflichtung.

Meine ausgeprägte Fussballallergie ist auch schon der einzige Zustand, der mich der Damenwelt etwas erträglicher macht (*gg*)

LG
Andy Bigler

ChristophWagner, 03.07.04 @ 03:31

Klarstellung
Bevor ich in den Verruf komme, „wie alle Männer" ein Fussballfan zu sein, möchte ich klarstellen, dass sich meine Fussballerfahrung auf ein Eigentor beschränkt, das ich im zarten Alter von sechs Jahren am Blaue-Elf-Platz in Linz erzielt hatte, worauf ich vom Trainer, oder wer das damals war, augenblicklich ausgetauscht wurde.

Das schönste Bild dieser EM ist und bleibt für mich der lebende Gockel, den ein Frankreich-Fan gleich am Beginn der Meisterschaft zu Anfeuerungszwecken ausgepackt hat. (Ich fürchte allerdings, dass er mittlerweile, weil er die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen konnte, im Topf landete.)

Aufschlissreich scheint mir allerdings auch, dass mein kleiner Eintrag einer der meistkommentierten in der letzten Zeit war. Es scheint zu diesem Thema also doch ein gewisses Mitteilungsbedürfnis zu geben.

Mein Sonntagsmenü samt Weinbegleitung steht mittlerweile auch schon fest: Ich mache ein schönes Käse-Fondue und eine Flasche Unendlich von F.X. Pichler dazu auf. Denn unsere Träume von einem helveto-austriakischen Sieg bei der kommenden EM im Jahre 2008 werden, fürchte ich, endlich genug sein.

steppenwolf, 02.07.04 @ 22:03

Fussball wird ja geradezu menschlich ...
Wenn es darum geht, was getrunken wird, und diese Frage mit der Nationalität der Siegermannschaft verknüpft wird, kann ich das ja nur als Fortschritt werten.
Mich regt jedesmal auf, wenn ich nach Formel-1 Rennen, die geöffneten Champagnerflaschen sehe, deren Inhalt zum Duschen und verspritzen verwendet wird. Ich frage mich dann regelmäßig, ob der Spass mit einer nachfüllbaren Sodawasserflasche nicht genauso gross wäre und habe in jenen Fällen auch ziemliche Verachtung für den Brauch parat.

alma, 02.07.04 @ 19:52

meine herren!
So sehr ich das Bemühen verstehen kann, Events auch mit der stilgerechten kulinarischen und önologischen Umrahmung zu versehen (es soll auch Menschen geben, die Oskar-Nächte mit Burger-Buffet und Mondavi oder Song-Contest-Finali dem Austragungsort entsprechend gestalten - was im Hinblick auf ein lettisches Buffet eine Herausforderung gewesen sein muss), scheint mir ein wenngleich griechisch besessener Margaux doch ein Ausbund an Snobismus-Ironie zu sein; der Weissagungen nicht mächtig, plädiere ich für ein gemischtes Arrangement mit Port als Aperitif, Ouzo zwischendurch, wahlweise Touriga nacional oder Agiorgitiko oder am besten beide, griechischen Vorspeisenteller (eine Reminiszenz an die legendäre Szene-Location Räuberhöhle in den späten 70ern!) und frango piri piri aus Monchique (scharfes Grillhendl aus dem Hinterland der Algarve).
Im übrigen aber erhoffe ich vom Abklingen des Fußballfiebers wieder eine gesteigerte Aufmerksamkeit in speisinger Belangen.

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