Home | Blogs | SPEISING Open | 27.01.10

SPEISING Open

27.01.10 @ 10:15

Brennen für nix?

Kommentar abgeben

ausblendenSie müssen eingeloggt sein um diese Option zu nutzen. Falls Sie noch nicht Mitglied von SPEISING.NET sind, können Sie sich hier registrieren.

Laut Kurier (www.kurier.at) verlangt Johanna Maier bei der Stornierung einer Reservierung innerhalb von 14 Tagen Geld. Das Ikarus in Salzburg ist da etwas großzügiger und möchte erst bei einem vortägigen Storno Euro 100. Euroeinhundert für nix? Oder sind bereits Kosten entstanden?

Ich kann mir schon vorstellen, dass die absoluten Spitzenlokale sehr scharf kalkulieren und noch penibler und frischer einkaufen müssen, als all die anderen Wirte, bei denen dieses Verhalten natürlich undenkbar wäre - aber bereits 14 Tage zuvor? Das ist schon stark. Wie alt sind die Produkte, die ich dann serviert bekomme? Die erste Hütte im Land, das Steirereck in Wien, hat mir soeben am Telefon bestätigt, dass sie keine Stornogebühren verrechnen - es muss sich also eher um ein einfaches Wirtshaus handeln.

Muss ich vielleicht demnächst auch ankündigen, wieviel ich essen und trinken werde, wie hoch das Trinkgeld ausfallen wird? Schließlich muss ja kalkuliert werden, oder?
Bestimmt bietet demnächst eine findige Versicherung eine Stornoabsicherung für die Kunden der Spitzengastronomie an. Überbuchungen finden ja angeblich auch bereits statt.

37 Kommentare | Kommentar abgeben

gourmetino, 28.01.10 @ 11:48

Die Stornogebühr ist doch nur bei uns etwas Neues. In Paris muss man teils mit Kreditkarte im Voraus zahlen, wobei dann eine Anrechnung auf die Zeche erfolgt.

Eine Frist von 1 bis 2 Tagen geben jedoch sogar die bestgebuchtesten Häuser von Paris. 14 Tage halte ich für inakzeptabel, weil Frau Maier in dieser Zeit den Tisch sicher anbringen kann. Empfehle daher, statt nach Filzmoos nach Werfen zu fahren.

dschungeltier, 27.01.10 @ 23:15

24 stunden frist
find ich akzeptabel

TomCool, 27.01.10 @ 20:48

koks
ich kenn genug Köche, die koksen, bzw. gekokst haben. Die Arbeitszeiten sind für viele auch anders kaum zu packen. Die Zustände auch nicht. Die meisten erliegen allerdings später einem burn-out. Womit wir wieder bei "brennen für nix" und damit dem Thema wären.

Lokale, die komplett ausgebucht sind, haben ein echtes Problem mit Tischen, die ausbleiben. Ich hab kein Problem mit so einer Pönale, und sollte ich einmal in die Verlegenheit kommen, ein ständig ausreserviertes Lokal zu führen, würde ich es genau so machen. 2 Wochen sind aber ein Witz. Wenn Du so gut ausgebucht bist, hast auch eine Warteliste, und eine für spezielle Stammgäste, die immer kommen, wenn sie nur einen Platz bekommen. Und die Portiere der großen Hotels gibt's ja auch noch.

Binnen 24 Stunden sollte man in so einem Lokal jeden Tisch anbringen. Alles,was darüber hinausgeht, ist ein Armutszeugnis.

walterkunz, 27.01.10 @ 19:12

Ausgleich

Dienstleister (Gastronom, Arzt, Friseur), die nach Terminvereinbarung vergeblich auf einen Kunden warten und dafür andere präsumtive Klienten wegschicken oder vertrösten mussten, verdienen sich meiner Meinung nach eine Entschädigung für den Verdienstausfall, speziell bei knappen Absagen von Laufkunden, auch wenn der absagende Kunde durch Krankheit oder sonstig widrige Umstände unschuldig an der Absage ist.

Natürlich, über die Höhe der Entschädigung und über die Bedingungen kann man diskutieren, da kommt viel aufs Augenmaß an. Und es wird auch schwarze Schafe unter den Gastronomen geben, die eine Entschädigung auch dann kassieren, wenn sie den Tisch noch anderwärtig vergeben können.

Überbuchungen, die in der Spitzengastronomie vorkommen sollen (man lese übers Kameel) sind aber sicherlich der falsche Weg, da halte ich Stornogebühren für kurzfristig absagende Gäste als die ehrlichere Methode.

dschungeltier, 27.01.10 @ 18:43

werter paulstach!
ich hab nix unterstellt, sondern gefragt, schon gar nicht hab ich ALLEN was unterstellt. derlei eigenartiges verhalten zeigen ja auch nur die nobelschuppen. außerdem solls ja angeblich schon vorgekommen sein, dass prominente köche gekokst haben, ich erinnere mich da so dunkel an einen witzigen mann. sie sagen ja selbst, dass sie es für europa nicht bestimmen können und mit verlaub, in bolivien ists mir wurscht.

Seite 6 von 8     « zurück | weiter »alle anzeigen
Neue Kommentare

--- 04.09.18 @ 20:56
Über eine Monokultur aus Klonen künstlich geschaffener Lebewesen – über den Weinbau / PICCOLO: Aus einem alten "Spiegel" Artikel 30.10.1978 - Deutsche Winzer ziehen der Biene wegen den Zorn des Waldgängers Wellenstein auf... [mehr]

--- 04.11.17 @ 09:30
Über würdige, reife Weine / schischi: Mein persönliches Highlight - Uns hatte einmal ein Winzer, das muss so um 2010 gewesen sein, einen Weißwein... [mehr]

--- 09.10.17 @ 20:27
Was Chemtrail-Glaube und Biodynamischer Weinbau eint / OberkllnerPatzig: Feuer - Was man womöglich noch hinzufügen kann ist, dass manche Winzer, die sich rühmen,... [mehr]

--- 18.04.17 @ 12:49
Rauf die Preise! / PICCOLO: Schnell kommt man ans Bildermalen... - Doch schwer an Leute die es bezahlen. So salopp sagen, die Preise sollen rauf,... [mehr]

--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]

Blogs Archiv

Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 16.04. @ 10:11
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33

SPEISING Suche
suchen!
Gesamtkarte
Lokal finden
suchen!
?ber uns | Sales | Kontakt | Impressum | Presse | Partner
JPETo™ Content Management System
design by
DMC

Diese Website verwendet Cookies, um die angebotenen Services zu verbessern. Die weitere Nutzung der Website wird als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Einverstanden | Mehr erfahren