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SPEISING Open
04.01.10 @ 00:08
Da sperrt der Wirt.
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Wir lesen in Postings, dass ein Wirt, der versucht hat, seine Künste leistbar anzubieten, zusperrt. Wir werden leider von weiteren in Folge lesen.
Gleichzeitig ereilen uns Beschwerden, dass der Wein gelegentlich zu teuer sei - non appropriate.
Wir wollen schwelgen, genießen, freuen uns über handwerklich perfekte und gustatorisch sensationelle Gerichte, empfehlen die Wirten weiter, die diesen Spagat - Hohe Qualität zu niedrigen Preisen - versuchen, und bedauern dann, dass diese wieder zusperren.
Ist das gerecht? Womit soll ein Gastronom eigentlich verdienen dürfen? Oder: Womit soll er sparen dürfen?
44 Kommentare | Kommentar abgeben
OberkllnerPatzig, 17.01.10 @ 21:35
Vor ca.8-10 Jahren
wurde im Schnitt das 2.6-fache verrechnet.
Der 10-Uronen-Wein aus dem Supermarkt sollte demnach um 26 Eier auf der Karte gestanden sein. Aber kaum erscheint über einen Winzer ein Buh in einem Hochglanzmagazin, verlangen jene mitunter 18 Zossen ab Hof aufwärts. Wie soll man das weitergeben? Wer will das zahlen?
Für mich ist das Gedeck die beste Lösung.
eamon2clever, 17.01.10 @ 11:50
@ dschungeltier
sie können selbstverständlich für eine impfung kassieren, so lange es nicht eine ordi mit eingehender untersuchung ist ^^
eamon2clever, 17.01.10 @ 11:48
@ tomcool
naja jetzt rücken sie ja eh mit dem raus, was wir alle wissen und akzeptieren, halt nur bis zu einer gewissen linie und nicht drüber.
sie brauchen mir keinen 10er unters brotkörberl legen, sollten mich und die anderen in einem wirtshaus ordentlich bedienen und faire preise bieten.
ich unterscheide zwischen restaurant (speiselokal) & wirtshaus (wein, weib gesang mit freunden). Dort erwarte ich nicht, dass die haubenköche sitzen, sondern solide handwerker in den küchen ihre gelernten und verfeinerten speisen produzieren & kellner und schankbursche die kunden/stammkunden gut betreuen. Ein wirtshaus wird mit sicherheit regelmäßiger von ein und denselben personen (stammkunden) frequentiert als ein restaurant; es hat auch die funktion eines meetingpoints. Dort so abcashen zu wollen wie vergleichbare restaurants halte ich für einen wesentlichen fehler der wirte.
Wirte, dh alle die ein wirtshaus betreiben, sollen ihr ohr mehr bei ihren kunden haben und sich nicht von kalkulationswahnsinn der wifi absolventen blenden lassen. Wie sie richtig sagen, sie können mit gutem hauswein auch ihren schnitt machen, brauchen keinen weinkeller führen und schon gar nicht in riedl gläser investieren & für leitungswasser zu kassieren. Aber guter schankwein kann auch von einem winzer mit gutem namen kommen, nur ist es nicht notwendig darauf eine kalkulation mit 350% zu legen, sondern faire 180-200. Das wird von allen akzeptiert.
TomCool, 15.01.10 @ 21:14
guten Hauswein
hatte ich immer. litetrware aus der Wachau mit Kronenkorken, die normalerweise in Bouteillen abgefüllt wird. Das Achterl unter 2 Euro. Ich hab keine Flaschen verkauft. hab dafür aber auch kein großes 'Weinlager kalkulieren müssen. Für mich war's a Rebach.
Hirn_mit_Ei, 15.01.10 @ 16:30
eh, aber
wenn man alleine hingeht, oder alleine wein trinkt und die anderen bier, dann will man vielleicht nicht immer gleich eine flasche. manche schon, ich weiss, aber nicht alle.
und zumindest eine trinkbare alternative sollte da sein. in holland habe ich mir das nicht erwartet. ist keine weingegend. aber in wien, sollte das drin sein, dass es einen trinkbaren hauswein gibt.
--- 04.09.18 @ 20:56
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Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
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Das Weinlog --- 16.04. @ 10:11
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33