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SPEISING Open

27.01.10 @ 10:15

Brennen für nix?

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Laut Kurier (www.kurier.at) verlangt Johanna Maier bei der Stornierung einer Reservierung innerhalb von 14 Tagen Geld. Das Ikarus in Salzburg ist da etwas großzügiger und möchte erst bei einem vortägigen Storno Euro 100. Euroeinhundert für nix? Oder sind bereits Kosten entstanden?

Ich kann mir schon vorstellen, dass die absoluten Spitzenlokale sehr scharf kalkulieren und noch penibler und frischer einkaufen müssen, als all die anderen Wirte, bei denen dieses Verhalten natürlich undenkbar wäre - aber bereits 14 Tage zuvor? Das ist schon stark. Wie alt sind die Produkte, die ich dann serviert bekomme? Die erste Hütte im Land, das Steirereck in Wien, hat mir soeben am Telefon bestätigt, dass sie keine Stornogebühren verrechnen - es muss sich also eher um ein einfaches Wirtshaus handeln.

Muss ich vielleicht demnächst auch ankündigen, wieviel ich essen und trinken werde, wie hoch das Trinkgeld ausfallen wird? Schließlich muss ja kalkuliert werden, oder?
Bestimmt bietet demnächst eine findige Versicherung eine Stornoabsicherung für die Kunden der Spitzengastronomie an. Überbuchungen finden ja angeblich auch bereits statt.

37 Kommentare | Kommentar abgeben

Hirn_mit_Ei, 30.01.10 @ 19:37

habe ich noch nie gehöhrt
dass jemand synchron in verschiedenen lokalen reserviert. gut, sollte das so sein, dann ist das problematisch, aber eine pönale auf alles ist lächerlich.

kubse hatte da am anfang recht. welchen preisnachlass bekomme ich wenn ein gericht aus ist, mein versprochener lieblingsplatz weg ist, der tisch erst 10 minuten später bereit ist oder das service auf grund von krankenständen langsamer ist? oder noch schlimmer der koch/die köchin krank ist und gar kein 'star' kocht.

man kann einfach nicht jedes risiko abgeben. weder auf seite der gäste noch auf seite der lokale. wirtInnen sind unternehmerInnen und als solch müssen sie auch ein risiko tragen

walterkunz, 30.01.10 @ 13:43

Wortwahl
Ich glaube nicht, dass paulstach oder irgendein Wirt dschungeltier „Verantwortung“ aufs Auge drücken wollten. Ohne in Wortklauberei zu verfallen, sehe ich das in dieser ganzen Diskussion einfach so: es ist ein unanständiges, mieses Verhalten, zur selben Stunde an drei verschiedenen Orten eine Dienstleistungen zu bestellen, und zwei davon dann kurzfristig abzusagen. Da sich solche Methoden offenbar verbreiten, führt das schließlich zu dieser ganzen Streiterei über Stornogebühren.

dschungeltier, 30.01.10 @ 10:44

tschulligung schon
was soll der blödsinn? unverantwortlich gegenüber einem restaurant?
so weit kommts noch, dass ich für einen wirten irgendeine verantwortung übernehme. reservierung genauso wie termine einzuhalten ist eine frage des anstands und nicht der verantwortung. und wie ich darauf reagiere eine frage des feingefühls und der intelligenz.
aber wenn mir ein wirt verantwortung aufdrücken will, kann ich das nur als impertinenz abtun und nicht hingehn.

walterkunz, 30.01.10 @ 08:22

Wiedergutmachung
Wenn ich einen Schaden verursache, durch Ungeschicklichkeit, Pech, leicht oder grob fahrlässig, muss ich jedenfalls damit rechnen, ich ihn wieder gut machen. Eine andere Sache, wie weit ist ein Gastronom bei einem kleineren Schaden großzügig, bei einem Stammgast oder bei einer größeren Runde könnte ich mir das schon vorstellen.

paulstach, 30.01.10 @ 01:05

No Show Beitrag
Also kann dem Herrn Andreas Bigler nur 100%ig Recht geben. Hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Es gibt leider zuviele Leute, die unverantwortlich gegenüber Restaurants sind.
Eine andere Frage: was wird in Ö gemacht, wenn ein Gast ein teures Glas
- egal ob Wein oder Wasser - wegen irgendeiner Dummheit (stosst zu stark an, lasst sein Kleinkind mit dem Gläsern spielen - es gibt da tausende Beispiele) kaputt macht. Kommt das Glas dann auf die Rechnung oder nicht?
mfg,
Paul Stach

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