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Gaumenspiel (Wien)

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Das Gaumenspiel ist die Nachfolgerin des leider nur zu sehr kurzfristiger Berühmtheit gelangten Perauer, fällt hinter dessen Qualität aber nicht nur nicht zurück, sondern hat sich sogar noch wesentlich gesteigert.

Wahrhaft erstaunlich ist, dass die auf einer Tafel angeschriebenen Tagesgerichte allesamt viel weniger bedeutend klingen, als sie sich dann am Teller präsentieren. (Zumeist ist es gerade in der so genannten Szenegastronomie ja leider umgekehrt).

Der weinkompetente Service unter Patronne Martina Kraler ist von etwas distanzierter, dafür aber aufrichtiger Freundlichkeit. Seit etwas mehr als einem halben Jahr hat der in Szenekreisen sattsam bekannte und, wenn er einen Lauf hat, famos aufkochende Oliver Hoffinger als Küchenchef hier Unterschleif gefunden, nachdem finstere Metternichianer seine wunderbare Kochwerkstatt am Spittelberg behördlich schließen ließen. Die Küche kann also fast nur noch spannender geworden sein.

38 Kritiken | Kritik verfassen

15115, 23.08.12 @ 05:49

unter den Erwartungen
Lange her, dass hier eine Kritik geschrieben wurde. Der Service war ausgesprochen schwach, ziemlich unaufmerksam und einmal sogar glatt unverschämt. Im Gastgar(t)en sitzt man dichtgedrängt - aber gut, das fällt unter verständlich. Weniger verständlich ist was als Sondermenü (neben den drei Kartenmenüs) auf den Teller kam. Das war alles bemüht kompliziert und von bedeutungslos bis handwerklich schwach. Was es genau war ist gar nicht so leicht aufzuschreiben, denn die Zutaten werden dabei eher wild gewischt, die Qualität der Zubereitung lässt dann aber zu wünschen über. Der Koch dürfte ein Freund des Durchgarens sein, die mit Aal, Marille und Zwetschke servierte Kalbsnuss (winzige Stückerl wie in einem Geschnetzelten) war geschmacklich fad und übergart, ebenso das Entrecote. Für medium wie bestellt zu sehr durch, trocken, der Saft dazu mit verbrannter Note und irgendwelchen unbedeutendem Beilagenwerk. Die Nachspeise war das beste. Noch kurz zum Wein. Der Rotwein zum Entrecote - den man extra nochmals anfordern musste - denn der Service denkt nicht soviel mit, dass der bereits bestellte Rotwein zum Entrecote auch geöffnet am Tisch steht - hatte gefühlte Außentemperatur. Gestern schwitze ganz Wien - der Wein stand kurz vor dem Siedepunkt.
Die Kritik ist ziemlich negativ, aber der Preis war auch nicht ohne und dafür muss man mehr geboten bekommen - besser wäre auch nicht teurer für den Wirt gewesen.

schischi, 09.12.09 @ 13:27

Der Oberkellner hat recht
Ich kann dem Oberkellner nur zustimmen. Man merkt im Gaumenspiel wie wichtig herzliches,oder zumindest persönliches Service ist. Die Speisen waren ausgezeichnet, aber das allein reicht halt nicht.
Auch mir wurde die Käsevariation wortlos serviert,mit der Nachfrage welche Käse das denn seien,stellte ich die Mannschaft vor ein fast unlösbares Problem.
Kein 2tes Mal.

OberkllnerPatzig, 08.12.09 @ 15:41

Kalt Warm
Glaubwürdige und andere Köche haben mir das Gaumenspiel schon seit langer Zeit nahegelegt - es würde dort gut gekocht werden. Wir recht sie haben. Und aus.

Das Extrazimmer mutet mich wie die Kulissen eines Kindertheaters an, aus den Lautsprechern dringt seichtes Lounge-Gedudel.

Dem Wunsch nach einem Getränk zur Menü-Lektüre wird mit einem "ich komme gleich" entsprochen und dann passiert lange nichts. Blickkontakt wird vermieden, egal ob von ihm oder von ihr. Durst! Wasser bitte! Na endlich.
Meine Frau kann noch schnell einen Aperitif bestellen - ich bin dazu zu langsam.
Die Schmier zum Gedeck wird kommentarlos abgestellt. Schade, ich wüsste gerne, was das für ein ganz hervorragender Aufstrich ist und woher das Olivenöl kommt. Pech gehabt.
Fast wollte ich mich schon entschuldigen, dass ich hier Gast bin, als Gänseleber samt Parfait und die Gemüseterrine serviert werden. Selten in so lustlose Gesichter geschaut, die demonstrativ ihre Abscheu zum aktuellen Job signalisieren. Aber die Vorspeisen waren wirklich ausgezeichnet.
Die Safransuppe mit knuspriger Garnele kommt nicht mehr ganz heiß, ist aber gut - der Saibling mit Avocado im Räucherjus ist wunderbar aromatisch und setzt spannende Konsistenzkontraste an Ober- und Unterkiefer.
Es folgt die butterweichste Entenbrust ever - Himmel, ist die sensationell - leider mit dem üblich total überwürzten Rotkraut. Köche aller Welt: Warum müsst Ihr immer das Rotkraut zu einem Dessert todwürzen? Lasst doch Rotkraut einmal Rotkraut sein. Die 3 (sprich drei, nicht zwei nicht vier die 5 scheidet ganz aus) dünnen, hausgemachten Erdäpfelnudeln sind wohl eher als Zitat zu verstehen - so stopfen wir Brot als Beilage zum traumhaften Jus in uns hinein.
Die Kalbswangerl auf der Pastinakencreme (ich tippe auf gestrecktes Püree) schmecke ich jetzt noch - das Aroma von Creme, Saft und Kalbswange gehört zum allergeilsten wo gibt. Die geschmorten Kalbsnussstückchen anbei sind weder zu schneiden noch zu beißen - ein Druck ein Schluck und unten sind die zähen Häppchen.

Ein kleiner Käseteller rundete ab, was sich den ganzen Abend abzeichnet: Das übelste Service, das uns seit langem widerfahren ist.
Ahnungslos, langsam, desinteressiert - einfach im falschen Beruf.

Das Gaumenspiel könnte dermaßen abheben, wenn hier jemand die Gastgeberrolle mit Freude und Leidenschaft ausüben würde. Die 180 Ocken wären dann auch gut angelegt. Die gute Küche alleine aber bringt mich nicht mehr hin.

wbrada, 04.06.09 @ 09:25

Das Gaumenspiel hat alle Attribute eines Szenelokals:
annehmbares Ambiente,
viel zu viele Plätze in Relation zum kleinen Lokal, voll besetzt,
kühles, gerade noch nicht unfreundliches Service,
und ein Preis-Leistungesverhältnis, das absolut nicht stimmt
Allerdings stimmt die Küchenleistung, die Speisen waren hervorragend -- sie haben allerdings auch lange auf sich warten lassen.

BRB, 09.12.08 @ 23:04

so ein service wünscht man sich
neben tollen Essen, hat mich das Service beeindruckt.
Nie aufdringlich und doch immer da.
Der Höhepunkt aber: Meine Freundin muss den akuten Hunger des 3monate alten Sohnes stillen während ihr Fisch serviert wird. Natürlich wird der Fisch kalt. Nicht das der Fisch aufgewärmt worden wäre, er wurde sogar neu zubereitet.
wir kommen gerne wieder

trimalchos, 15.04.08 @ 09:46

Manchmal geht man schon vor dem Essen. Dann nämlich, wenn der Platz so eng bemessen ist, dass Tuchfühlung mit den Menschen am Nebentisch für die Betreiber des Gaumenspiels anscheinend zum gepflegten Essen gehört. 10 cm Abstand sind mir dann aber doch zu wenig, ich hab 2 Tage vorher reserviert, möchte mit meiner Frau in Ruhe reden und brauche auch nicht den Ellbogen der Nachbarin in meinem Teller. Ein kritischer Hinweis erzeugt Achselzucken, offensichtlich müssen die Leute das kleine Lokal so vollstopfen. Sollen sie, ich geh halt nicht mehr hin, weil mir diese Art des Pfennigfuchsens auf die Nerven geht und ich bei einem teuren Essen auch ein angenehmes Ambiente will.

katiza, 06.09.07 @ 07:22

Diesmal war es was...
..als wir das Gaumenspiel besucht haben. Vielleicht haben die ja dort tatsächlich ein Foto von unserem charmanten Gastgeber dfw in der Küche hängen und die Qualität der Speisen und Weine und das nette Service sind darauf zurück zu führen? Drei Personen waren wir und haben Gaumenspiel 1, 2, 3 verkostet. Mit Weinbegleitung. Bei mir war das eine Rollmops vom Eismeersaibling - hervorragend auch der wohl temperierte Sattlerhof dazu - der geräucherte Wels in ausgezeichneter Artischokencreme mit einem feinen Rose, dessen Herkunft mir entfallen ist, und ein Hirschkalbsrücken allererster Güte mit roten Rüben und eben solchem Wein. Einzig der Nachtisch war nicht aufregend, meinte der vernaschte Begleiter - das kann ich nicht recht beurteilen, weil einerseits schon sehr satt und andererseits keine Süße. Dafür hat mir das Schnapserl aus dem Nachbarort meines Tiroler Heimatortes sehr gemundet. Die Herren aßen noch eine Gänseleber als Zwischengang, die ebenfalls sehr gelungen war. Das Lokal war voll. Zum Service: Die beiden Damen agierten professionell und selbstbewusst. Sie waren freundlich aber nicht übertrieben. Ich mag das.

dfw, 28.08.07 @ 00:02

HGruber
noch nicht, aber bald !!

laurent, 25.08.07 @ 12:19

Re - HGruber --war dfw schon dort?
Wenn er dort war kann ich dir jetzt schon schreiben wie es war.
Warum. Weil die Chefs vom Lokal - so nehme ich mal an - diese Seite auch kennen und sie somit auch das Foto von dfw kennen. Keine Frage, dass er dann als VIP-Gast behandelt werden wird. Und das ist das Problem: Solange" Tester" -ob privat oder beruflich ist völlig egal - den Betrieben bekannt sind wird es keinen halbwegs objektiven Test geben. Und genau deshalb gibtses vom Herrn Wagner zur wohlwollende " Lokalkritiklen".

HGruber, 24.08.07 @ 09:42

war dfw schon dort?
Es würde mich sehr interessieren, ob die schwache Serviceleistung bei unserem Besuch eine "Ausnahme" war ???

cmling, 22.08.07 @ 02:35

Merde alors
"Unterschlupf", natürlich.

cmling, 22.08.07 @ 02:34

Ist ja gar nicht so kompliziert
Es wurde "Unterschleif" mit "Unterschlupt" verwechselt; wohl in der törichten Vermutung, die Wörter würden wohl schon synonym sein.

kubse, 21.08.07 @ 22:39

Ich hab's auch nicht kapiert, Frau Fessa...

-ad-, 21.08.07 @ 18:05

wer lesen kann, ist besser dran
sagt meine Lehrerinnenfreundin immer zu den Kindern; da ich eh als Frau Fessa verschrien bin, erlaube ich mir auszuhelfen:

in der etwas fingerverhaspelten Introduktion zum Lokal ist vom Unterschleif gefunden habenden Herrn Hoffinger die Rede, der ist aber schon wieder weggeschlüpft, offenbar als ominöser Foodstylist tätig, aber vielleicht weiß ja wer, was er nun wirklich macht.

Im Gaumenspiel ist deshalb ein anderes Team am Werk, "jung, urban, lustig, aber nicht perfekt" - geh, dfw, vielleicht magst doch hin und ohne Umschweife deine Eindrücke wiedergeben!

dfw, 21.08.07 @ 15:36

ich versteh's auch nicht, und das heisst was. kriegen wir eine "legalinterpretation", weil ich ernstlich vorhab nächste woche dorthin zu gehen.

laurent, 21.08.07 @ 14:16

Unterschleif gefunden?
Unterschleif gefunden?-- Ich verstehe die hohe Schule der Speising-Formulierungen nicht - Kann mir wer verraten was dieser Eintrag soll? Speising-Code für Insider ?

cmling, 21.08.07 @ 13:07

Unterschleif gefunden?
Oder gar begangen?

HGruber, 21.08.07 @ 08:44

...das war wohl nicht´s!
Wir (4 Personen) waren letzten Freitag im Gaumenspiel. Nach den vielen positiven Berichten waren wir sehr gespannt. Gleich vorweg - wir waren alle enttäuscht. Die Küchenleistung war in Ordnung - es gab aber kein AHA-Erlebnis. Alle Gerichte waren solid zubereitet, jedoch nicht besser oder schlechter als auch in anderen Betrieben in dieser Kategorie.
Eine wirkliche Enttäuschung war die Serviceleistung:
-unsere Freunde waren bereits im Lokal und wir kamen ein paar Minuten später. Keine Frage nach Aperitif (obwohl es ein schönes Angebot gibt). Leider wurde auch keine Speisekarte gereicht - unsere Freunde überliesen uns ihre Karten.
-Brot/Butterteller gibt es nach wie vor nicht - die beiden Aufstriche wurden wortlos eingestellt - eine kurze Info über das Angebotene wäre sicher nicht schlecht.
-als Weinbegleitung haben wir uns für das glasweise Angebot entschieden - offensichtlich eine Fehler.
Der Weißwein war zu warm und der bestellte Rotwein zur Hauptspeise wurde gar nicht gebracht. Beim Abservieren der Hauptspeisenteller haben wir den Servicemitarbeiter auf die vergessenen Weine aufmerksam gemacht. Die Reaktion war erstaunlich: " Aha, das muss die Kollegin wohl vergessen haben."
Kein Wort der Entschuldigung oder des Bedauerns. Schade - wir hätten uns mehr erwartet.

trimalchos, 06.02.07 @ 18:49

Wirklich schön, alles sehr perfekt, es ist wirklich eine Freude, wie genau Fisch und Lamm gebraten sind, wie einfallsreich die sogenannten Beilagen geraten und wie harmonisch die einzelnen Menüs zusammengestellt sind, selbst chronische Menuumsteller wie meine Frau finden da kaum Alternativen. Sogar ein ein kleiner Disput mit der Kellnerin schadet dem Abend nicht und wird freundlich und mit einer Entschuldigung (was ja nicht so selbstverständlich ist, gerade in sogenannten Hochklasselokalen) ausgeräumt. Allerdings - politisch aktuell - sehe ich nicht ganz ein, warum ich mir mein Lamm von einer Zigarre vollqualmen lassen muss. Ich rauche selber schon mal ein paar Zigaretten, aber beim Essen möchte ich nicht angestunken werden. Zumindest einen gewissen Abstand muss es wohl auch in ganz kleinen Lokalen - das war der mit Augenaufschlag vorgebrachte Grund keine Nichtrauchertische zu haben - geben, gar nicht aus prinzipiellen, gesundheitlichen, parteipolitischen oder so Gründen, sondern schlicht um des ungestörten Genusses willen.

Leone1060, 07.12.06 @ 09:53

Oliver Hoffinger ist "Fernsehkoch" im Cafe Puls auf Puls TV und ist dort jeden Dienstag zu sehen. Und das schon seit einiger Zeit.
- Kleine Anregung an das Redaktionsteam: eine generelle Wartung der gelisteten Restaurants wäre nicht schlecht. (s. hier, Brunners, Mühlbach etc.)

kubse, 06.12.06 @ 12:36

Sondern wo? Weiß das jemand? Fürs Restaurant wärs ja wurscht, so wie dort gekocht wird, passts eh...

Gusto, 05.12.06 @ 23:27

Wir wünschen Oliver Hoffinger mehr Platz in der Küche ( Eintrag vom 24.10)--- meines Wissens nach ist Her Hoffinger schon länger nicht mehr im Gaumenspiel

Silberfisch, 01.12.06 @ 13:34

Wir hatten gestern wiedermal das Vergüngen uns im Gaumenspiel verwöhnen zu lassen. Das 6-Gang-Menü inkl. Weinbegleitung war von herausragender Qualität. Ich personlich bin ein Fan von dem einzigartigen Ambiente... unkompliziert, herzlich, professionell, überschaubar und leicht romantisch. Die Wirtsleute waren sehr um uns bemüht aber nicht aufdringlich. Wir planen unsere Geschäftsessen seit Jahren im Gaumenspiel und können immer noch eine Steigerung feststellen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.... Gott sei Dank ist es in 14 Tagen wieder so weit!!!

kubse, 26.11.06 @ 01:43

Schön langsam aber sicher wird das Gaumenspiel eines unserer absoluten Lieblingsrestaurants in Wien. Gestern waren wir zu viert des Abends dort, die Bude wie immer gerammelt voll, irgendwie schachtelt man die Sessellehnen zum Nebentisch ineinander, irgendwie bringen unsere Damen die Handtaschen unter, irgendwie finden die beiden Damen vom Service einen Weg zu den Tischen - absolut unabdingbar, dass die so schlank sind! Dass sie im Trubel nicht alle Weingläser rechtzeitig befüllen können, ist kein Wunder und wirklich verzeihlich. Dass der Frau Kraler trotzdem einige Male ein Lächeln, einmal sogar ein richtiges Lachen ausgekommen ist, buchen wir unter "Mach deine Erfahrungen immer selber!" Freilich grinst sie nicht ständig jeden an, aber mir ist diese ehrliche Art lieber als das Gegenteil.
Zur Küche: Sie war schlicht und ergreifend perfekt, fanden wir alle vier, bis auf einen kleinen Moment, als zwei gebratene Thunfische schon etwas ausgekühlt bei uns landeten. Nach Reklamation und kurzer Wartezeit kamen sie heiß wieder, nach Auskunft nur gewärmt, aber wir vermuten, dass das ganze Gericht zweimal neu gekocht wurde...
Meine Vorspeise war schon zum Verlieben, gebeizter Saibling mit Kürbismus, -ragout und Traubenkraut. War in dieser Kombination ein echtes Gaumenspiel, Konsistenzen, Säuren und Würzungen sowas von fein und doch gar nicht unnötig verspielt!
Eine wunderbare Zellersuppe mit weißem Trüffel (bei einem MENÜpreis von grad 35 Euro!!!) und ein kleiner gebratener Thunfisch als extra Zwischengang (der war richtig warm) zielten auf den Wildhasen als Hauptgang, würziges Ragout, darüber rosa gebratene Filetscheiben, herrliches Rotkraut usw usw usw...
Fass 4 vom Ott war über weite Strecken eine Bank, unglaublicher Preis für die Flasche (wie für viele andere auch), perfekter und universeller Speisebegleiter.
Als Nachspeise ein herrlich topfig-cremiges Ding mit Dörrzwetschken, eine Zweigelt-BA, ein Holler vom Schosser...
Alles in allem ein Abend vollendeter Genüsse, den auch nicht die räumliche Enge wirklich stören konnte. Und die Rechnung war letztlich für's Gebotene schon fast unanständig niedrig, so um die 250 Euro für vier kräftige Esser und Trinker :-) ... Wem das zu teuer ist, soll entweder mittags hierher gehn oder zum Würstelstand.

andreasbigler, 01.11.06 @ 11:59

Speisen- und Getränke, da gibt nichts zu bemeckern. Die Küchenleistung ist wirklich sehr gut und konstant, das Service bemüht und kompetent. Martina Kraler allerdings scheint das Lächeln im Keller erfunden zu haben und das unterstreicht leider auch das "Schaufenster - Feeling", das man als Gast in diesem Lokal verspürt.

kubse, 24.10.06 @ 23:51

Hey Wölfchen, bei allem Respekt, aber 34 Eier für 4 wunderschöne Gänge, mit Reh und Gänseleber etc.? Das soll teuer sein? Kleiner Tipp: Gleich daneben ist eine Hofer-Filiale, nix für ungut.
Wir haben das Essen sehr genossen, auch wenn die großen Aha-Erlebnisse ausblieben. Es war einfach wirklich sehr gut!
Finde auch die Weinkarte wohlfeil. Service sehr, sehr nett, Speisenfolge recht flott, mit angenehmer Pause gegen Ende - ohne es gewünscht zu haben, wirklich passend, fanden wir.
Nachteile des Lokals: Auslagenfeeling wegen fehlendem Sichtschutz zur Straße, ist nicht jedermanns Sache. Und ausgesprochen enge Tischanordnung.
Wir wünschen Oliver Hoffinger mehr Platz in der Küche und den Gästen ebensolchen in der Stube...

woelfchen, 09.09.06 @ 18:05

Leider wird uns (meinem erweiterten Freundeskreis) dieses Lokal langsam zu teuer.Wer es sich leisten möchte, es ist nachwievor ausgezeichnet gekocht.

woelfchen, 01.01.06 @ 15:46

1 Tag vor Weihnachten, eine 12 Köpfige Runde, und Alles hatte gepaßt. Wirklich ein Genuss das Weihnachtsmenü und das Service war diesmal ebenso perfekt wie die Küche. Ein grosses Lob ! Bitte weiter so und nicht nachlassen.

znisi, 29.07.05 @ 19:33

muss zugeben, bin nur eine mittagesserin im gaumenspiel, kann daher nicht über den abend schreiben. und mittags war es bis dato auch immer gut - bis auf letzthin, als wir vom anfang bis zum ende enttäuscht waren...

das perlhuhnparfait war in eine viel zu saure anonyme hülle eingepackt, sonst nix aufregendes auf dem teller... auch alles andere wusste leider nicht zu überzeugen. ich hoffe, das war ein tag, an dem die küche ausnahmsweise nicht gut drauf war (es war sehr heiß)...

Dolcetto, 23.05.05 @ 13:57

Das Gaumenspiel machte bei meinem Besuch seinem Namen Ehre.....

Harmonie auf dem Teller und im Glas.

Der Rehrücken mürb und vom Feinsten.... auch alles andere war tadellos.

Auch der Preis wußte zu überzeugen...

Ich werde gerne wieder hingehen.

alma, 08.12.04 @ 21:22

Das Restaurant erfreut sich so großartigen Zuspruchs, dass nur mehr ein Tisch in Zweitbesetzung zu ergattern war. Aber das geschah gestern Abend mit fast jedem Tisch. Sogar um 23 Uhr trafen noch neue Gäste ein - der unermüdlichen Küche sei Dank!
Trotzt Dauereinsatzes aller Beteiligten krankte es an nichts (Wesentlichem): der Service flott und strahlend, die Weine aus dem schier unerschöpflichehn glasweisen Fundus fast immer zeitgleich mit der jeweilig zugedachten Speise, trotz räumlicher Enge und vielen Zigarettenrauchern weder Platzangst noch dicke Luft, sondern küchenfröhlicher Wohlgeruch und mittragende Heiterkeit.
Das Essen? Ach ja, feinster marinierter Butterfisch, der nicht mehr lebendige Ocotpus als Carpaccio, zerfließende Gänseleber auf Birnen, Ente und Kalb wohlauf und gutbegleitet, ja und das frischbereitete Maronisoufflee ... mit Martin Paslers Beerenauslese ...
Dickes Plus: die A-la-Carte-Bestellung wurde ganz selbstverständlich zum Menü zusammengefasst. Ohne die Portionen zu schmälern.
Wiederkommen.

robsen, 30.06.04 @ 10:48

Mittag: Selleriecremesuppe, Octopuscarpaccio,
Jakobsmuscheln auf zucchinigemüse.

Mittagessen auf hohem niveau. An keiner speise gab es auch nur irgendwas auszusetzen. Vor allem der "klassiker" Octopus hauchdünn mit limetten-olivenöl irgendwas überzeugt an (den leider raren) heissen sommertagen.

Dazu freundliches Service, junges volk um einen rum und schon vergisst man die krampfigen vormittagsmeetings, ahnungslose kunden und sonstigen unbill.

Sehr fein!
PS: Nur den namen ("gaumenspiel") finde ich extrem affig wenn nicht sogar leicht deppert...

vegetaria, 07.05.04 @ 11:44

Plus: Feinstes Zusammenspiel von Artischokenmousse (sic!) und Basilikumkuchen zur Vorspeise, das Grießsoufflé ist ein Genuss für Liebhaber süßer Desserts. Und die Weinkarte - auch glasweise - ist preislich nicht übertrieben und umfangreich.
Minus: Freundliche, aber unterkühlte Bedienung (Lächeln tut nicht weh!). Im Risotto mit Spargel und Pilzen war leider kaum Reis zu finden, dafür bitterer Spargel, zähe Pilze, zu viel Flüssigkeit sowie der Geschmack von rohem Ei.
Fazit: Bis auf den Risotto-Ausrutscher empfehlenswert, angenehme Atmosphäre.

woelfchen, 04.04.04 @ 14:18

Vom zartgebratenen Thunfisch als Vorspeise, über die exzellente Bärlauchschaum Suppe mit Raviolieinlage bis zur glacierten Kalbsleber auf Pinien-Couscous, ganz zu schweigen von der franz. Käseplatte, es war wiedereinmal köstlich!

Dazu erfreuten uns Sauvigno Blank von Kollwentz und Primitivo aus Sizilien.

Das Service war sehr bemüht, wenn auch noch gelegentlich überfordert.

Ein gelungener Abend und wirklich zu empfehlen !

trimalchos, 29.03.04 @ 10:05

Wenn das Mittagsmenü im überfüllten Lokal mit aufmerksamkeit und Freundlichkeit serviert wird;
Wenn selbst der billigste Veltliner gut ausgesucht und wohlschmeckend ist;
Wenn das Menü für knapp über sieben Euro mehr als interessant und wirklich perfekt zubereitet ist;
Wenn man dann auch noch einen echt feinen Roten nachtrinken kann;
Dann muss man sich über solche Lokale wirklich freuen! Sogar zu Mittag.

snowhite, 23.03.04 @ 10:54

Besonders nettes, gemütliches, unkompliziertes Restaurant mit wirklich guter Küche.

rotgold, 18.01.04 @ 17:52

wir wollten eigentlich zum grünauer, hatten aber keinen platz bekommen. gaumenspiel stand schon länger auf der virtuellen liste, also auf in die zieglergasse. nach der parkplatzsuche waren wir angenehm vom unprätentiösen, warmen ambiente überrascht. die dame und der herr im service waren wegen des vollen (kleinen) lokals ein wenig überfordert, wurden im verlauf des abens aber immer lockerer.
die karte klang genau nach unserem geschmack: saisonale grundprodukte, heimische und mediterrane zubereitungsarten, die sich recht aromatisch lasen.

vorspeisen: oktopus-carpaccio mit limette und olivenöl: herlich frisch und zart und einfach köstlich. rindercarpaccio gut. rote currysuppe: da erwarteten wir irgendwas auf kokosbasis, deshalb waren wir fast enttäuscht, als sich die basis als - vermuten wir - erdäpfelsuppe entpuppte. die darin schwimmende gebratene garnele war von bester qualität

aber jetzt kommt's erst. beide hauptspeiesen waren so was von perfekt und gut und unkompliziert, dass wir uns fast die äuglein rieben vor ungläubigkeit. rinderfilet wellington nach "gaumenspiel"-art mit wirsing: ein saftiges, dickes stück rind, daneben als blätterteigstrudel all jene ingredientien, die sich normal zwischen hülle und fleisch befinden - himmlich, und dazu wunderbarer wirsing.
rehfilet mit maronipüree. alleine das püree war die parkplatzsuche wert, das fleisch sowieso. so schmeckt wild!
die schokoterrine und ein glasweiser banyuls dazu waren dann nur mehr zum drüberstreuen.

warum um himmels willen gibt's nicht viel mehr von diesen unkomplizierten lokalen mit hervorragender, leistbarer küche?

ala, 24.11.03 @ 15:59

Als begeistere Besucherin der Kochwerkstatt, in welcher Oliver Hoffinger mich einst mit ausgezeichnetet Gänseleber in allen Variationen verzauberte, musste ich auch das Gaumenspiel einmal testen.

Leider reicht die Location nicht an jene der Kochwerkstatt (weniger von der Einrichtung als vom Ausblick) heran, und auch die Abwechslung auf der Karte habe ich ein wenig vermisst. Das zart rosa gebratene Rinderfilet auf Ruccola und Grana war gut, ebenso die Rehkeule mit Rotkraut. Gut, aber auch nichts besonderes.

Speising sagt

sehr gut

ø 2.09 Punkte (11x bewertet)

empfohlen am 10.10.03 @ 17:30

Adresse

Zieglergasse 54
1070 Wien
Telefon: 01.526 11 08
Fax: 01.526 11 08-30
Email: essen@gaumenspiel.at

Ruhetag(e): So, Feiertags
Küchenzeiten: Mo-Sa 18-22.30 Uhr
Menüpreis: €€

Inhaber: Martina Kraler, Rodschel Rachnaev
Küchenchef: Hans Verdonik
Kreditkarten: Visa, Mastercard

www.gaumenspiel.at/

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