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Riedenburg (Salzburg)

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leider war ich wohl zu einer zeit da, zu der der küchenchef urlaub gemacht hat ... denn es gab da einige faux pas ... nachdem die speisekarte mich sehr positiv inspiriert hat.

ein urteil zu fällen oder details zu beschreiben - nach nur einem besuch - steht mir nun aber nicht zu. und das freundliche, angenehme service hat auch einiges wieder gut gemacht.

7 Kritiken | Kritik verfassen

PICCOLO, 17.07.12 @ 09:58

@grandcru
Etwas das ich nicht erwähnte, weil ich Lob und Tadel gerne trenne,:

Für die Preisgestaltung kann ja der beste Koch nichts. Aber gerade das überschreitet den Salzburgischen Nepp-Horizont schon sehr weit.

Zwei dünne Spargelstängelchen zur Vorspeise 18 Euro.
Süppchen 8 Euro
Die Hauptspeise aus dem Vegetarischen Menü, bestellten wir etwas "größer" , sie kostete im Menü 18 Euro, bestand aus banalen Bandnudeln mit etwa 6 Eierschwammerl auf die Portion kam dann um 28 Euro pro Kopf und Nase..... . Dafür kauft man 15 kg Bandnudeln jener Güte beim Pfeiffer Cook 2 Null.... Portionsgröße etwa 100g! Die Suppe, etwa 120g Gewicht mit zwei Mini Ravioli 8 euro.

Der Kellner wartete nicht bis der Wein (welcher glasweise bestellt) ausgetrunken war, Rechnetet dann einfach pauschal 10 Gläser Wein ab, Mineralwasser wurde ohne zu bestellen gleich mehrfach aufgetragen. Also richtig klassischer Keilerservice .

Wir waren auch die Einzige gut zahlende Tischgesellschaft an jenem Abend dort, Zwei Damen am Nebentisch konsumierten einen Gutschein. Und weitere vier Personen speisten ganz kurz ein Gericht und gingen wieder.

Für uns was das ein Lehrstück wie weit diese drei Dinge welche die Basis eines Unternehmens sein sollten bereits auseinanderklaffen. Die Leistung des Kochs , die Leistung des Kellners und die Preisgestaltung dafür.
Gastronomischer Weltuntergang.

grandcru, 19.06.12 @ 11:59

Ich kann PICCOLO vollinhaltlich zustimmen,
angenehmes Ambiente, zuvorkommende Bedienung,
bestes Angebot sowie durchaus originelle Zubereitung
unser Besuch hat uns sehr zufriedengestellt!

PICCOLO, 13.06.12 @ 23:02

Riedenburg "updateted"
Die letzten Kritiken sind ja schon einige Jahre her, nach Salzburg kommen wenige "Speisinger" Mitglieder, und wenn dann vielleicht gerade die besonders "kritischen".

Ich lebe hier und kenne die Salzburger Szene gut, die wie eine "Familie" funktioniert. ab und zu mischt man die Karten neu, aber die As ist as und der Herzbube bleibt was er ist. Das Restaurant Reidenburg hat einige Betreiber erlebt und vor ganz vielen Jahren als ich noch mit zwei Kindern zum Essen ging erlebte ich die komplette Palette gastronomier Faux-pas die man sich vorstellen kann..
Aber das nur am Rande bemerkt.... wegen der vorhergegangenen Meinung.

Ich gehe nicht gerne zum Essen in "ausgezeichnete" Restaurants, aus den oft zutreffenden Vermeidungsgründen, die ja Jeder kennt. Ich bin ein sparsamer Typ, weil mir niemand das Geld "hinten" hineinschiebt.

Das "Riedenburg" hat einen sehr guten Küchenchef, der sich wirklich bemüht, und dem es ehrlich gelingt die Ansprüche die das Unternehmen an ihn stellt umzusetzen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen will man die Salzburger Koch- Gastronomenwelt richtig verstehen. Dort gibt es das, was früher gemeinhin unlauterer Wettbewerb bezeichnet wurde, in Reinkultur. Jedes ungenütze Winkerl wird schnell von irgendwelchen Hipp und Hopp Wirt besetzt und hat damit gleich beste Reklame in den Zeitungen. Dann gibts Lokale die einen guten Sponsor haben und den Betreibern beste Abschreibeposten hergeben.
Den guten Betrieben kosten diese Hypes immer gute Kundschaft, denn es macht neugierig. Kehren solche dann wieder ins angestammte Lokal zurück, werkt ein neuer Wirt, denn der Alte ist an der Miete gescheitert.

Man lässt sich auf die Elite ein und wird verlassen, wenn anderswo eine neuer Hahn kräht. Salzburgs Köche sind daher öfter auf Wanderschaft als das für eine Karriere zuträglich ist. Einen "Namen" kann sich daher kaum wer mehr machen, ohne der Kronenzeitung in den Hintern zu kriechen....

Martin Pichler ist für einen Küchenchef in einem der besten Restaurants Salzburgs das Understatement der Bescheidenheit. Ein besonnener Koch, auch wenn man sein Werk in einer Menüfolge betrachtet.

Man soll sich sowieso abgewöhnen wenn man eine Tischgesellschaft ist, jeder etwas Anderes zu bestellen.
Martin Pichler bietet mehrere Menüvarianten. Zu Mittag dreigängig, abends bis zu sieben Gänge. Vegetarisch, typisch österreichische Sachen und eine Variante die mir sehr gefallen hat: Gerichte mit Geschichte.

Spargel mit Kartoffelbällchen nach einem vorausgegangenen Magendratzerl mit Thunfisch (was ich nicht verzehrte weil ich diesen Fisch nicht essen kann) Aber die ganz frische Melonenerdbeeren Kaltschale dazu schmeckte uns sehr originell.

Die beste klare Tomatensuppe mit grünen Tortellini,
Hauptspeise: Waldpilzen (ganz kleine sehr knackig frische Eierschwammerl) und Tagliatelle.
Zum Dessert probierten wir gerührten Eiskaffee und Miniananas und Schokolademus. Alles in einer wunderbaren Form, frisch, nett serviert. Sehr aufmerksames Service. Eine Weinkarte die grob geschätzt 2 Kilogramm wog ...
Rundum zufrieden.

IliasOdysseia, 03.06.09 @ 21:12

Kein Stern am Salzburger Restauranthimmel
Natürlich bin ich mir der Tatsache bewusst, dass die Riedenburg in Salzburg und darüber hinaus einen guten Ruf geniesst und diverse Auszeichnungen besitzt. Leider musste ich nach meinem letzten Besuch feststellen, dass die Qualität deutlich nachgelassen hat und große Mankos bestehen.
Ohne in Details abzuschweifen sei gesagt, dass zwar die Qualität der Produkte nach wie vor hervorragend ist, jedoch die Zubereitung und Zusammenstellung der Gerichte keinesfalls drei Hauben verdient.
Die Vorspeise war im Grunde nicht mehr, als ein Gurkensalat mit wenigen, recht lieblos zubereiteten Flusskrebsen. Der Hauptgang bestand aus einem edlen Meeresfisch, zugegeben auf den Punkt gebraten und wirklich köstlich, jedoch waren die Beilagen fast ohne Geschmack und Würze. Das Dessert, hausgemachte Sorbets in drei Variationen entschädigte wieder für vieles. Zu meinem Bedauern musste ich jedoch zum Abschluss feststellen, dass die georderte Käsevariation im Hintergrund zusammengestellt wurde und nicht am Käsewagen direkt am Tisch präsentiert wurde. Vielleicht aufgrund der etwas beengenden Verhältnisse im Gastraum, wo eine gigantische Theke wie ein Wellenbrecher im Raum steht und nicht gerade zum Wohlbehagen beiträgt. Natürlich muss erwähnt werden, dass bei schönem Wetter der Gastgarten ein Traum ist.
Den Abschluss des Abends bildete das Zahlungsprozedere, welches leider darin bestand, dass der recht hohe Rückgeldbetrag zum Gesamtrechnungsbetrag schlichtweg ohne zu fragen vom Maître einbehalten wurde. Dieses NO GO in der Top Gastronomie ist mir in all den Jahren noch nicht passiert und sagt doch einiges über die Qualitätsführung des Hauses aus.

gutesessen, 16.09.08 @ 17:30

ich hab in der riedenburg anderes erlebt.
so schlechtes service ,dass man das durchaus ansprechende essen kaum geniessen konnte
ist aber schon ein jahr her

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Speising sagt

sehr gut

ø 2.60 Punkte (5x bewertet)

empfohlen von xiuxiu am 06.01.07 @ 20:54

Adresse

Neutorstraße 31
5020 Salzburg
Telefon: 0662.83 08 15
Email: reservierung@riedenburg.at

Ruhetag(e): Mo, So
Küchenzeiten: Di-Sa 12-14, 18-22 Uhr; Festspielzeit auch So, Mo
Menüpreis: €€€€

Inhaber: Robert Hatheyer
Küchenchef: Richard Brunnauer
Kreditkarten: Visa, Mastercard, American Express, Diners Club

www.riedenburg.at

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